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NEDE

Zeitgenössische Konzeptkunst & Konsumselfies | Peter Debusi | Darmstadt

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Konzeptuelle Kunst-Performance von Nede (Peter Debusi). Zwei Personen stehen vor einem dekorierten Schaufenster auf dem Gehweg. Beide tragen Papiertüten als Masken über dem Kopf. Die linke Person trägt eine braune Papiertüte mit der Aufschrift „KUNST IST TOT“, eine bunte Sportjacke und eine gelbe „Jack Wolfskin“-Schürze. Die rechte Person trägt eine weiße Papiertüte mit der pinken Aufschrift „NEDE“, eine schwarze Fleecejacke und Jeans. Im Hintergrund ist ein Schaufenster mit auffälliger Kleidung, Schildern wie „stark reduziert“ und Kunstobjekten zu sehen.
Konzeptuelle Skulptur und Mixed-Media-Kunst von Künstler Nede (Peter Debusi). Ein maskenartiges Gesicht, geformt aus schwarzem Bauschaum vor einem orangefarbenen Benzinkanister. Zwei gelbe, auf dem Kopf stehende Flaschen mit schwarzer Aufschrift ragen wie Hörner aus der Stirn. Aus den Augenöffnungen ragen zwei neongrüne, transparente Plastikröhren weit nach vorne. Der Mund ist mit einer zerdrückten, grünen Getränkedose (Fanta) besetzt. Das Objekt ist freigestellt vor einem rein weißen Hintergrund fotografiert.
Zeitgenössische Konzeptkunst von Peter Debusi (Künstlername Nede): Das Werk „Konsumselfie“ verbindet eine handgefertigte Verpackungs-Maske mit einem geschmolzenen Acrylbild. Kontrastreiche schwarz-weiß Fotokunst zum Thema Konsumkritik auf schwarzem Hintergrund.
Objektkunst und zeitgenössische Skulptur von Künstler Nede (Peter Debusi). Eine modifizierte, zylinderförmige Chips-Dose steht aufrecht vor einem weißen Hintergrund. Auf der Dose ist das rote Markenlogo „GUT & GÜNSTIG“ sowie die weiße Aufschrift „KONSUM ABLASS SPENDE“ auf schwarzem Grund zu sehen. Das Objekt ist aufwendig mit einer reliefartigen, weißen Struktur verziert, die an geschmolzene Masse oder Zuckerguss erinnert und mit unzähligen bunten, neonfarbenen Punkten übersät ist. Auf dem transparenten Kunststoffdeckel sind Chips-Motive erkennbar.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Eine Person steht in einer rebellischen Pose freigestellt vor einem weißen Hintergrund. Sie trägt eine schwarze Sturmhaube (Balaclava), ein schwarzes Spitzenoberteil mit Trägern, Netzstrumpfhosen und klobige, schwarze Springerstiefel. Die eine Hand ist in die Hüfte gestützt, während die andere Hand provokant den Stinkefinger in die Kamera streckt. Auf der schwarzen Schürze prangt das weiße Logo des Discounters „TEDi“ mit dem Slogan „HAPPY SHOPPING!“.
Zeitgenössisches Mixed-Media-Kunstwerk und Collage-Assemblage mit dem Titel „Kurzes Leben“, erschaffen in Zusammenarbeit von Nick Marschalek und Künstler Nede (Peter Debusi). Auf einem farbintensiven, texturierten Hintergrund aus Acrylfarbe und Magazin-Ausschnitten dominiert ein großes, blau-weiß gestreiftes Gesichtsprofil mit einem weit geöffneten Mund voller spitzer Zähne und einem großen, stilisierten Auge. Das Werk enthält verschiedene Schriftzüge wie „KURZES LEBEN“, „ich liebe es“, „ego“ und ein Logo mit „KING NEDE“. Am unteren Bildrand sind plattgedrückte Getränkedosen von Coca-Cola und Red Bull plastisch in das Bild eingearbeitet. Am rechten Rand ragen gelbe, strahlenförmige Elemente über die Leinwand hinaus.
Performance-Kunst von Künstler Nede (Peter Debusi) in der Kunsthalle Darmstadt bei der Ausstellung „50 Jahre BBK Darmstadt“. Ein Mann steht nur mit einer schwarzen Sturmhaube (Balaclava) und einer engen Unterhose bekleidet in einem hellen Ausstellungsraum. Er posiert direkt neben seiner hohen, säulenartigen Skulptur „BBK Leuchtturm“ (auch bekannt als „Fünffingerturm“). Die Skulptur ist weiß und schwarz gestaltet, steht auf einem Sockel und ist über und über mit Graffiti, Zeichnungen, Tags und Schriftzügen (unter anderem „NEDE“) versehen. Im Hintergrund ist eine weiße Wand mit einer geschlossenen Tür und einem grünen Notausgangsschild zu sehen.
Konzeptuelle Skulptur und Wandobjekt mit dem Titel „Konsumkreuz“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Ein großes, vertikales Holzkreuz ist vollständig mit plattgedrückten, deformierten Red Bull-Aluminiumdosen bedeckt, die auf das Holz genagelt wurden. Die Dosen wurden im Straßenverkehr von Autos überrollt und plattgefahren. Das Objekt besticht durch seine stark texturierte, metallisch glänzende Oberfläche in den markentypischen Farben Blau, Silber, Rot und Gelb. Es ist freigestellt vor einem rein weißen Hintergrund fotografiert.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Ein Porträt im Profil zeigt den Kopf des Künstlers, der vollständig von einem orangefarbenen Kunststoffnetz einer Orangenverpackung umschlossen ist. Der breite Papierstreifen der Verpackung mit der Aufschrift „Saft Orangen“ und Abbildungen von Orangensaft-Gläsern zieht sich senkrecht über den Hinterkopf und die Stirn. Das Gesicht zeichnet sich unter dem straffen Netz ab, während der Hals in einer graublauen Trainingsjacke mit Stehkragen steckt. Das gesamte Bild ist in ein kühles, türkises Licht getaucht.
Konzeptuelle Skulptur und Objektkunst zum Thema Konsumkritik von Künstler Nede (Peter Debusi). Ein umgestalteter Spielzeug-Lastwagen (Kipper-Truck) für Kinder steht im Profil vor weißem Hintergrund. Das Führerhaus des Trucks ist silberfarben lackiert. Die Ladefläche ist übervoll mit einer Struktur aus Bauschaum beladen, die kunstvoll mit unzähligen, von Hand aufgetragenen bunten Punkten aus Acrylfarbe verziert ist. Aus dieser texturierten Masse ragen die Böden von mehreren auf dem Kopf stehenden 0,5-Liter-Coca-Cola-Flaschen heraus, die mit kräftigen Farben wie Rot, Gelb, Blau, Orange und Grün gefüllt sind.
Konzeptuelle Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Der Blick führt durch ein weit geöffnetes, grün gerahmtes Fenster in einen engen, spartanischen Innenraum. Dort sitzt ein Mann mit freiem Oberkörper und lila Shorts auf einem Stuhl. Über seinem Kopf trägt er eine braune Papptüte als Maske, auf der mit schwarzer Farbe der Schriftzug „KUNST IST TOT“ steht. Das Bild ist quadratisch und wird oben und unten von breiten schwarzen Balken eingerahmt, was die raue Atmosphäre der Performance unterstreicht.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Ein intensives, kontrastreiches Porträt in leuchtenden Rottönen zeigt das Gesicht des Künstlers, das wie eine Maske mit Elementen einer Coca-Cola-Plastikverpackung bedeckt ist. Auf der Stirn prangt ein großer Barcode, während der rote Schriftzug von „Coca-Cola“ quer über den Mund- und Kinnbereich verläuft. Die Augen wirken starr und hell, fast wie freigestellt. Der gesamte Kopf und die Schultern heben sich stark von einem tiefschwarzen Hintergrund ab.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi) mit dem Titel oder Thema „Lieb doch wen du willst“. Das Foto zeigt das Model Jodie auf einem hölzernen Dachboden vor einer Lattenwand. Jodie trägt eine leuchtend pinke Sturmhaube (Balaclava), ein lila Spitzenoberteil mit blauen IKEA-Trägern, gelbe Gummihandschuhe und lila Overknee-Netzstrümpfe mit Adiletten. Als Rock dient eine umgestaltete, gelbe IKEA-Einkaufstüte. In den Händen hält das Model eine gelbe Papiertüte mit dem schwarzen Aufdruck „NEDE“. Das Bild verbindet queere Symbolik mit Konsumkritik in einer ausdrucksstarken Performance.
Konzeptuelle Installationskunst und Skulptur zum Thema Konsumkritik von Künstler Nede (Peter Debusi). Eine aus Plastikabfall gebastelte Rakete ist auf einer Stange im Freien montiert und ragt schräg in den blauen Himmel hinein. Der Raketenkörper besteht aus einer weißen Flüssigwaschmittel-Flasche mit der Aufschrift „ACTILIFT ARIEL“. Als Triebwerksdüse dient eine rote Plastik-Zündsicherung eines Böllers, während die Raketenspitze schwarz gestaltet ist. An der Haltestange ist ein kleines Schild mit dem Künstlernamen „NEDE“ sowie ein gelbes Absperrband mit der Aufschrift „ACHTUNG“ befestigt. Im rauen Vordergrund ist ein Erdhügel zu sehen, im Hintergrund ein flaches Industriegebäude.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Ein kontrastreiches Porträt zeigt den Kopf des Künstlers, der mit einer weißen Plastiktüte der Brauerei Schmucker maskiert ist. Das Motiv auf der Tüte platziert ein großes, schäumendes Bierglas mitten auf dem Gesicht, flankiert von grünen Hopfen-Illustrationen und zwei kreisrunden, orange-gelb glühenden Augen, die durch Aussparungen hindurchschauen. Am Hals und auf den Schultern ist der rote Schriftzug „Schmucker Bier“ sowie „Odenwald“ sichtbar. Der Kopf hebt sich markant von einem tiefschwarzen Hintergrund ab.
Konzeptuelle Objektkunst und zeitgenössische Skulptur von Künstler Nede (Peter Debusi). Eine modifizierte, aufrecht stehende Coca-Cola-Getränkedose ist vor einem weißen Hintergrund fotografiert. Die Dose ist fast vollständig mit einer reliefartigen, dick aufgetragenen weißen Struktur aus Acrylfarbe überzogen. Am oberen Rand ist das rote Label mit der weißen Aufschrift „ORIGINAL TASTE“ ausgespart. Im Zentrum der Dose ist das Porträt einer rothaarigen Frau mit nackter Brust in das rote Coca-Cola-Logo integriert; die Brustwarze ist mit einem schwarzen Sternen-Aufkleber zensiert. Das Werk thematisiert Gesellschaftskritik an Sexismus und Frauenbildern in der Werbung.
Künstlerporträt von Nede (Peter Debusi), fotografiert von Richard Byrdy. Der Künstler lehnt sich mit Sonnenbrille und entspanntem Blick an eine weiße Wand in einem minimalistischen Flur. Er trägt ein schwarzes Nede-Sweatshirt aus seiner Serie „Konsumselfie“ und „Nede Spotting“, auf dem ein Fotodruck eines schwarzen Kinder-BMWs mit einem weißen „NEDE“-Graffiti-Tag zu sehen ist. Lässig im Mund hält er einen großen, markanten lila-orangefarbenen Acrylmarker der bekannten Graffiti-Marke Molotow (One4All).
Plastische Kunst von Künstler Nede (Peter Debusi) mit dem Titel „Flaschenpost“. Das Objekt vor weißem Hintergrund erinnert an einen Molotow-Cocktail und thematisiert Träume, Erotik und Werbung. Es besteht aus einer aufrecht stehenden, blau glänzenden Glasflasche, aus deren Flaschenhals eine große, quillende Masse aus hellgelbem Bauschaum wie eine Rauchwolke emporragt. Der Flaschenkörper ist kunstvoll verziert: Im Zentrum befindet sich das farbige Motiv einer lächelnden, nackten Pin-up-Frau mit blauem Kopftuch und einer Kette um den Hals, deren Brüste mit schwarzen Sternen versehen sind. Das Frauenporträt ist eingebettet in eine glitzernde, lila-pinkfarbene Fläche, die von einem schwarz-weiß gepunkteten, wellenförmigen Rahmen und blauem Glitzer im unteren Bereich umschlossen wird.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Ein kontrastreiches Porträt zeigt den nackten, durchtrainierten Oberkörper des Künstlers vor einem tiefschwarzen Hintergrund. Das Gesicht ist vollständig von einer aufrecht stehenden, weißen Produktverpackung der Marke „le WAND“ maskiert. Auf der Verpackung ist ein roségoldener Zauberstab-Vibrator (Wand Massager) abgebildet. Der Torso ist in ein kühles, bläulich-grünes Licht getaucht, das die Muskelstrukturen stark betont, während eine feine horizontale Linie quer über die Brust verläuft.
Konzeptuelle Skulptur und Wandobjekt zum Thema Markenkult von Künstler Nede (Peter Debusi). Ein großes, kreuzförmiges Objekt aus Bauschaum ist an einer rauen, grauen Betonwand befestigt. Der Bauschaum ist außen leuchtend gelb lackiert, während das Innere weiß bleibt. Im Zentrum des Kreuzes ist eine rote, herzförmige Grabkerze platziert. Links und rechts davon ragt jeweils ein getragener, schwarzer Adidas-Sneaker mit den typischen drei weißen Streifen aus der Masse heraus. Über der Grabkerze ist eine leere, weiße Muscle-Shake-Plastikflasche senkrecht in den Schaum eingearbeitet.
Grafisches Logo und Pop-Art-Design von Künstler Nede (Peter Debusi). Das Motiv parodiert die bekannte Edeka-Werbung auf tiefschwarzem Hintergrund: In weißer Schrift steht links das Wort „Wir“, gefolgt von einem leuchtend gelben Herz-Symbol im Used-Look. Rechts daneben prangt der Künstlername „NEDE“ in fetten, weißen Blockbuchstaben innerhalb eines dünnen Rahmens. Das Design wandelt den bekannten Slogan „Wir lieben Lebensmittel“ in ein humorvolles Statement für die Künstlermarke um.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Die kontrastreiche Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt Charly und Nick Marschalek in einer intensiven Performance freigestellt vor weißem Hintergrund. Charly sitzt erhöht und hält Nick Marschalek von hinten in einem engen Würgegriff um den Hals. Charly blickt durch eine glitzernde, venezianische Augenmaske direkt in die Kamera. Das Gesicht des tätowierten Nick Marschalek wird vollständig von einer REWE Beste Wahl „Spaghetti Box“-Verpackung als Maske verdeckt, die er mit beiden Händen an sein Gesicht presst.
Konzeptuelle Objektkunst und zeitgenössische Skulptur von Künstler Nede (Peter Debusi). Ein leerer, weggeworfener Tetra-Pak-Getränkekarton der Marke Jojo (Eistee Pfirsich) wurde aufwendig modifiziert und ist schräg vor einem hellblauen Hintergrund fotografiert. Die Verpackung ist über und über mit einer plastischen Struktur aus unzähligen bunten, von Hand aufgetragenen Punkten aus Acrylfarbe verziert. Das zentrale, gelbe Markenlogo wurde kunstvoll überarbeitet, sodass dort nun in glitzernden, dunkelblau-schwarzen Buchstaben der Name „Jodie“ zu lesen ist. Der dunkelblaue Schraubverschluss am oberen Rand ist erhalten geblieben.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Ein intensives, kontrastreiches Porträt zeigt den Künstler vor einem tiefschwarzen Hintergrund. Er trägt eine große, braune, zerknitterte Zalando-Papiertüte, die als ärmelloser Pullover oder Weste um den Oberkörper gelegt ist. Der schwarze Schriftzug „Zalando“ zieht sich unübersehbar von unten links nach oben rechts über die Brust. Das Gesicht des Künstlers ist vollständig von einer eng anliegenden, hautfarbenen Nylonstrumpfhose umschlossen, was die Gesichtszüge surreal verzerrt und maskenhaft wirken lässt.
Plastische Kunst und Skulptur von Künstler Nede (Peter Debusi) mit dem Titel „Darmstadt Calling“. Das Objekt vor weißem Hintergrund ist als Pop-Art-Mobiltelefon aus Alltagsgegenständen konstruiert. Die Basis bildet ein knallgelber Plastikkanister, an dessen Schraubverschluss ein langer, blauer Einfüllstutzen wie eine Antenne nach oben ragt. An der rechten Seite ist ein schwarzer Telefonhörer mit Spiralkabel befestigt. Im Zentrum des Kanisters befindet sich ein großer, ovaler Ausschnitt: Darin ist eine pinkfarbene Plastikflasche in Form eines erhobenen Mittelfingers („Fuckfinger“) platziert, flankiert von den metallischen Innenseiten zerdrückter Red-Bull-Dosen. Unten links auf dem Kanister klebt ein roter Schriftzug mit dem Text „DARMSTADT CALLING“.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Die kontrastreiche Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt eine Nahaufnahme des nackten Intimbereichs und der Oberschenkel des Künstlers. Der Genitalbereich ist mit einem von ihm arrangierten weißen Netz einer Babybel-Käseverpackung verhüllt, an dem unten das typische, dunkle Markenetikett mit der Aufschrift „Babybel Original“ und „Snack was Gutes“ herabhängt.
Plastische Kunst von Künstler Nede (Peter Debusi) im Schaufenster der Ausstellung „Konsumvoyeur“ in der Galerie Earlstreet Darmstadt. Das gerahmte Objekt stellt eine Interpretation des Darmstädter Fünffingerturms (Hochzeitsturms) dar, gefertigt aus Upcycling-Materialien. Die Basis bildet eine längliche, weiße Laternenabdeckung, die nach oben hin wellenförmig ausläuft und mit bunten, feinen Punkten (Zuckerstreusel-Optik) verziert ist. Im oberen Bereich ragen fünf mit Erde und bunten Partikeln gefüllte Fingerstrukturen empor. Im Zentrum sitzt eine gelbe Gesichtsmaske, gefolgt von zwei Brüsten, die aus mit Erde befüllten, transparenten Salatverpackungen geformt sind. Darunter befindet sich ein großes, rotes Herz in einer runden, gelben Pralinenschachtel. Auf der Glasscheibe des Schaufensters reflektiert oben rechts ein Aufkleber mit einem Überwachungskamera-Symbol und der Aufschrift „ACHTUNG! VIDEOÜBERWACHUNG“.
Konsumkritische Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das kontrastreiche Schwarz-Weiß-Porträt zeigt den nackten Oberkörper des Künstlers vor tiefschwarzem Hintergrund. Sein Gesicht ist mit einer von ihm selbst gefertigten Maske aus einem Amazon-Versandkarton verhüllt – ein symbolischer Kommentar zur Entfremdung im Online-Massenkonsum. Ein Barcode zieht sich über die Stirn, während die Amazon-Logopfeile Mund und Haarlinie formen. Durch präzise Ausschnitte blicken die Augen und die Nase des Künstlers aus der handgefertigten Pappmaske hervor.
Konzeptkunst von Künstler Nede (Peter Debusi) zum Thema „Leitkultur“. Die Fotografie zeigt ein Kunstobjekt im Außenbereich, das auf einer Rasenfläche mit Moos und herbstlichen Blättern aufgestellt ist. Das Objekt ist ein klassischer, weißer Straßenleitpfosten aus Kunststoff mit einer abgeschrägten Oberseite. Im oberen, schwarzen Schrägbalken des Pfostens sind zwei kreisrunde, hell leuchtende oder reflektierende weiße Lichter integriert. Vertikal untereinander verläuft auf der weißen Vorderseite des Pfostens das Wort „LEITKULTUR“ in serifenlosen, schwarzen Großbuchstaben.
Plastische Kunst von Künstler Nede (Peter Debusi) aus der Serie „Konsumselfie“. Das Objekt vor schwarzem Hintergrund zeigt eine Fotografie der Performerin Jodie, die in eine originale, transparente Kunststoffverpackung der Marke „nur die“ eingearbeitet ist. Das Foto zeigt Jodie von hinten in einer provokanten Pose mit rotem Netzoberteil, Strapse und einer um die Hüfte gebundenen „Shopping Queen“-Tragetasche. Die Klarsichtbox ist rundherum mit großen, schwebenden Goldglitzer-Punkten verziert. Unten rechts auf der Verpackung ist das originale, blau-gelbe Logo „nur die“ zu sehen, während oben links ein gelbes Etikett mit dem Künstlernamen „NEDE“ klebt.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das kontrastreiche Schwarz-Weiß-Porträt zeigt den nackten, athletischen Oberkörper des Künstlers vor einem rein weißen Hintergrund, wobei die Arme in einer kämpferischen Pose vor der Brust verschränkt sind. Das Gesicht ist vollständig mit einer von ihm selbst gefertigten Maske aus einer Beck’s-Bier-Kartonverpackung verhüllt. Der markante Schriftzug „BECK'S“ verläuft horizontal über die Mundpartie, während das typische Bremer Schlüssel-Wappen auf der Stirn platziert ist. Die Nase des Künstlers ragt durch eine vertikale Öffnung heraus, und seine Augen blicken fixierend durch zwei kreisrunde Ausgucke im Karton.
Plastische Kunst von Künstler Nede (Peter Debusi) mit dem Titel „Konsumschaukasten“ aus der Ausstellung „Konsumvoyeur“. Das dreidimensionale Objekt vor schwarzem Hintergrund basiert auf einem aufrecht stehenden, blauen Haribo-Karton, auf dessen rechter Außenseite das originale Haribo-Logo und der Goldbör-Kopf zu sehen sind. Die Vorderseite des Kartons ist wie ein Schaukasten geöffnet und im Inneren mit plastischem, wellenförmigem Bauschaum ausgekleidet, der in leuchtendem Gelb und Blau lackiert und mit roten, blauen und gelben Punkten (Süßigkeiten-Optik) verziert ist. Eingebettet im Zentrum ist die Fotografie eines nackten Frauenkörpers. Als Gesichtsmaske dient eine runde Collage aus verschiedenen Markenlogos (darunter Snickers, Orbit, Dr. Oetker und Dr. BEST) mit der Aufschrift „NEDE KONSUMVOYEUR“. Die Brustwarzen sind mit runden Stickern bedeckt, auf dem Unterbauch platziert sich ein kleines rotes Herz und der Intimbereich ist mit dem Berliner Bären (Stadtlogo) verhüllt.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi), entstanden zur Vernissage des Künstlerkollegen Fin Ritter. Die Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt zwei Männer mit nacktem Oberkörper vor einer weißen Galeriewand, die dicht mit zahlreichen quadratischen Porträtdrucken behängt ist. Links steht der Künstler Nede in dunkler Unterwäsche, dessen Kopf vollständig von einer Maske aus einer kopfüber aufgesetzten Zeitungstüte mit dem sichtbaren Schriftzug „News“ verhüllt ist. Rechts daneben steht Fin Ritter, dessen Brust und Bauch markante Tätowierungen aufweisen – darunter Schwalben, ein Schmetterling, der Schriftzug „pentimento“ und eine Dämonenmaske. Er blickt in die Kamera, während er eine Flasche an die Lippen ansetzt und daraus trinkt.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das farbintensive, hell überbelichtete Porträt zeigt den Kopf und die nackten Schultern des Künstlers vor einem rein weißen Hintergrund. Sein Gesicht und Hals sind mit einer von ihm selbst gefertigten Maske aus einer rot-blau gemusterten Plastiktüte verhüllt, auf der der weiße Schriftzug „SPORT HÜBNER“ sowie die Webadressen „WWW.FRANK-SPORT.DE“ und „WWW.SCHUH-FRANK.DE“ kopfüber stehen. Durch zwei unregelmäßig gerissene Gucklöcher blicken die weit geöffneten Augen des Künstlers hindurch, während am unteren Rand des Halses der Mund durch einen schmalen Schlitz im Plastik sichtbar wird.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi) mit dem Titel „Konsumsklave“. Die Fotografie vor weißem Hintergrund zeigt den Künstler Nede und die Performerin Jodie in einer BDSM-Inszenierung. Links steht Nede mit nacktem Oberkörper, maskiert mit einer schwarzen Sturmhaube. Seine Beine und Hüfte sind komplett in einen glänzenden, schwarzen Plastikmüllsack gehüllt. Er wird an einer roten Leine geführt, die an seinem Hals fixiert ist. Rechts hält Jodie die Leine gespannt. Sie trägt eine schwarze Sturmhaube, eine Kappe mit dem Aufdruck „YES“, ein rotes, transparentes Netz-Oberteil mit schwarzen Sternen als Brustbeutelung sowie schwarze Strapse. Ihre Hüfte ist mit einer schwarzen Tragetasche mit der Aufschrift „Shopping Queen“ umschlossen.
Fotografie von Fotograf Richard Byrdy, die den Künstler Nede (Peter Debusi) in seiner Ausstellung „konsum-andachtsraum“ im Raum 6 im Atelierhaus Darmstadt zeigt. Der Künstler steht im Profil im Zentrum des Bildes vor einer weißen Galeriewand, die dicht mit seinen Mixed-Media-Kunstwerken und Skulpturen behängt ist. Er trägt einen olivgrünen Overall, eine hellblaue Milram-Kappe und geschultert ein schwarzes, kreuzförmiges Hinweisschild mit der Aufschrift „NEDE – konsum-andachtsraum – RAUM 6“. An der Wand hinter ihm hängen unter anderem drei große Kreuze (ein gelbes Mercedes-Kreuz, ein Kronkorken-Kreuz und ein Kreuz aus Dosenblech) sowie zahlreiche kleinere, gerahmte und plastische Arbeiten, die Alltags- und Konsumobjekte verarbeiten.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das farbintensive Porträt zeigt den nackten Oberkörper des Künstlers vor einem tiefschwarzem Hintergrund, wobei die Haut von einem rötlichen Lichtschein akzentuiert wird. Das Gesicht ist vollständig mit einer von ihm selbst gefertigten, ovalen Maske aus roten Coca-Cola-Kartonverpackungen verhüllt. Der weiße geschwungene Schriftzug „Coca-Cola Original Taste“ wiederholt sich mehrfach horizontal untereinander auf der Oberfläche. Die eigene Nase des Künstlers ragt durch eine präzise, dreieckige Öffnung im Karton heraus, während seine Augen dunkel und fixierend aus zwei kreisrunden Gucklöchern blicken.
Konzeptkunst von Künstler Nede (Peter Debusi) mit dem Titel „Notprittstick“. Das Foto zeigt ein dreidimensionales Objekt, das in einem tiefen, rechteckigen Holzrahmen mit schwarzer Leiste und weißem Innengehäuse an einer weißen Wand präsentiert wird. Im Zentrum des Rahmens ist ein originaler Pritt-Klebestift mit roter Kappe vertikal montiert. Das Etikett ist im klassischen, bekannten Pritt-Design gestaltet: Auf dem breiten, roten Balken im oberen Drittel ist der originale Markenname durch deinen Künstlernamen „NEDE“ in fetten, weißen Großbuchstaben ersetzt. Darunter listet das Etikett das Wort Klebestift in zahlreichen verschiedenen Sprachen untereinander auf (wie Klebestift, Glue Stick, Bâton de colle).
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das farbintensive Bild zeigt den nackten, behaarten Körper des Künstlers, der in einer mit Schaum gefüllten weißen Badewanne liegt. Der Körper wirkt schlaff und die Arme hängen träge über den Wannenrand. Das Badezimmer ist mit hellen Fliesen an Wand und Wannenverkleidung ausgestattet. Der Kopf des Künstlers ist vollständig in einer von ihm gefertigten Maske aus einer blau-transparenten Plastikverpackung von „Happy End soft deluxe“ Toilettenpapier eingeschlossen, wobei der Markenname gut lesbar auf der Oberseite platziert ist.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das farbintensive Porträt vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt den nackten Oberkörper des Künstlers. Sein Gesicht und Hals sind vollständig von einer eng anliegenden, blauen Nylonstrumpfhose verhüllt, während die Schulterpartie in warmen, rötlichen Hauttönen ausgeleuchtet ist. Über der Nylonmaske trägt er auf dem Kopf eine von ihm gefertigte Maske aus einer blau-bunten Plastikverpackung von „Sanft&Sicher Taschentücher“, die kopfüber aufgesetzt ist. Der weiße Schriftzug „Sanft“ steht kopf, ergänzt durch die Textfragmente „sooo“, „Weich&sicher“ sowie einen roten Balken mit den Worten „gut & günstig“.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi) zusammen mit Charly. Die Schwarz-Weiß-Fotografie vor weißem Hintergrund zeigt eine BDSM-Inszenierung mit zwei Personen. Links steht der Künstler Nede in Jeans und einem schwarzen Netzoberteil, sein Kopf ist vollständig von einer eng anliegenden Netzmaske verhüllt. Er trägt ein breites Halsband, an dem eine schwarze, starre Führungsstange befestigt ist. Rechts wird diese Stange von Charly gehalten. Charly trägt einen langen Lackmantel, ein rautenförmig gemustertes Body-Element, Netzstrumpfhosen und eine Schürze aus einer Penny-Papiertüte mit dem gut lesbaren Schriftzug „Günstig für alle.“. Charlys Kopf ist komplett unter einer hoch aufragenden Papiertüte verborgen, aus der zwei Gucklöcher für die Augen ausgeschnitten sind.
Plastische Kunst von Künstler Nede (Peter Debusi) als Hommage an Joseph Beuys zum 100. Geburtstag. Das Foto zeigt ein dreidimensionales Objekt auf einem schwarzen Ständer vor weißem Hintergrund: Ein historischer, cremeweißer Rettungshelm mit deutlichen Gebrauchsspuren, Patina und Kratzern auf der Oberfläche. Auf der sichtbaren Flanke des Helms ist mittig dein Künstlername „NEDE“ in markanten, roten Großbuchstaben aufgedruckt, direkt darunter steht die schwarze Jahreszahl deines Geburtsdatums „1971“. Auf der gegenüberliegenden, nicht sichtbaren Seite befindet sich der Schriftzug „BEUYS 2021“.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Die Fotografie zeigt den Künstler im Profil von der Seite vor einer Wand-Collage, die aus verschiedenen bunten Plastik- und Papiereinkaufstüten (darunter Reno, Depot, Takko, Henschel, Esprit und Sporthübner) zusammengesetzt ist. Der Künstler trägt einen eng anliegenden, schwarzen Sportbadeanzug mit roten und pinkfarbenen Akzenten. Sein Kopf ist vollständig von einer neongelben Depot-Plastiktüte verhüllt, die kopfüber aufgesetzt ist, sodass der grüne Schriftzug „DEPOT“ auf dem Kopf steht.
Fotografie von Fotograf Richard Byrdy im Atelier des Künstlers Nede (Peter Debusi). Die Aufnahme aus erhöhter Perspektive zeigt den Künstler von hinten, wie er inmitten seines dicht gefüllten, von unzähligen Kunstwerken und Konsumobjekten geprägten Ateliers arbeitet. Er trägt eine bunte Kappe und eine dunkle Jacke, auf der sein Künstlername „NEDE“ als sich wiederholendes, leuchtend neonfarbenes Muster aufgedruckt ist. Im Vordergrund und im gesamten Raum verteilt stehen zahlreiche seiner Skulpturen aus den Werkreihen „Konsumköpfe“ und „Schnäppchenjäger“ auf Ständern – gefertigt aus prägnanten Papiertüten bekannter Marken (wie Penny, McDonald’s, Burger King, Dielmann und Butlers), die mit ausgeschnittenen, unregelmäßigen Gucklöchern zu maskenhaften Köpfen transformiert wurden.
Fotokunst von Künstler Nede (Peter Debusi) zum Thema Techno-Subkultur. Das Bild ist als farbinvertiertes Negativ gestaltet und zeigt eine Person vor tiefschwarzem Hintergrund. Sie trägt einen hell leuchtenden, weißen Ganzkörperschutzanzug mit Kapuze und eine Gasmaske, deren runde Augengläser und Filter bläulich schimmern. Die Person hält im rechten Arm ein großes, diagonal vor dem Körper liegendes Kreuz in leuchtendem Neon-Pink. Auf dem Querbalken des Kreuzes steht in fetten, schwarzen Großbuchstaben der Schriftzug „TECHNO LEBT“.
Kunst-Intervention von Künstler Ralf Löhr mit dem Künstler Nede (Peter Debusi). Das Foto zeigt einen ordentlich gestapelten Turm aus grauen Plastik-Einkaufskörben auf einem rollbaren Metallgestell, platziert mitten in den Gängen eines Netto-Supermarkts. Auf der Vorderseite des untersten Einkaufskorbs ist eine täuschend echte Modifikation im originalen, rot-gelben Netto-Marken-Design angebracht: In großen gelben Buchstaben mit roter Umrandung steht dort dein Künstlername „Nede“, gefolgt von dem kleineren, roten Untertitel „Marken-Konsum-Discount“. Im Hintergrund und links daneben sind Verkaufsregale mit Produkten wie Batterien und Feuerzeugen sowie große Pappkartons für „POWER King Size“ Filterhülsen zu sehen.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi) mit dem Thema „Der Konsument wird zum Produkt“. Das helle, sonnendurchflutete Porträt vor dem Hintergrund dicht stehender Nadelbäume im Wald zeigt den nackten Oberkörper des Künstlers. Sein Gesicht und Kopf sind vollständig von einer eng anliegenden, blauen Nylonstrumpfhose verhüllt. Als surreales, einhornartiges Element ist ein neongrüner Adidas-Turnschuh mitten im Gesicht fixiert, dessen schmutzige, hellgrün-weiße Sohle direkt nach vorne in die Kamera zeigt und das Gesicht des Künstlers vertikal teilt.
Fotokunst von Künstler Nede (Peter Debusi). Die Aufnahme aus der Vogelperspektive zeigt den Künstler von hinten, wie er kniend vor einem großen, weißen Kreuz betet, das auf einem glänzenden, schwarzen Stoffhintergrund liegt. Er trägt seine schwarze Lederjacke, auf der sein Künstlername „NEDE“ in großen, neon-pinken Buchstaben aufgemalt ist, umgeben von bunten Farbspritzern. Seine Hände liegen flach links und rechts neben dem Längsbalken des Kreuzes auf dem Boden. Auf dem breiten Querbalken des Kreuzes steht in großen, serifenlosen, schwarzen Großbuchstaben das Wort „KONSUM“. Entlang der Kanten des gesamten Kreuzes sind kleine, leuchtend grüne LED-Lichter eingelassen.
Plastische Kunst von Künstler Nede (Peter Debusi) mit dem Titel „Aufschneider“. Das Objekt vor weißem Hintergrund besteht aus einer hochkant stehenden, dunkelgrünen Messer-Verpackung aus Pappe. Im Karton befinden sich drei vertikale Aussparungen in Form von Küchenmessern (ein kleines Universalmesser, ein langes Fleischmesser und ein breites Kochmesser), aus denen die Werkzeuge entfernt wurden. Das Innere dieser messerförmigen Vertiefungen ist mit leuchtend roter Acrylfarbe bemalt. Die Aussparungen für die Griffe am unteren Rand sind in kontrastierendem, reinem Weiß gestaltet.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das kontrastreiche Porträt vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt den nackten Oberkörper des Künstlers im harten, hellen Licht. Sein Kopf ist vollständig unter einer von ihm gefertigten Maske aus einer glänzenden, roten Papiertüte der Juwelierkette „Christ“ verborgen, die kopfüber aufgesetzt ist. Der schwarze, elegante Schriftzug „CHRIST“ steht dadurch kopf. Durch zwei kreisrund ausgeschnittene Gucklöcher blicken die weit geöffneten Augen des Künstlers intensiv hervor, während die rote Kordel des Tragegriffs wie eine Schlaufe über seinem Hals und den Schlüsselbeinen liegt.
Plastische Kunst von Künstler Nede (Peter Debusi) aus der Serie „Flaschenpost“. Das Objekt vor weißem Hintergrund besteht aus einer großen, aufrecht stehenden, dunkelbraunen Kunststoffflasche mit einem hellblauen Schraubverschluss. In den Bauch dieser Flasche ist eine zweite, kleinere grüne Kunststoffflasche hineingearbeitet, deren eigener grüner Deckel im oberen Bereich sichtbar ist. Die Vorderseite ist reliefartig mit einer organischen, leuchtend grünen Masse verziert, die mit kleinen weißen Perlen und pinkfarbenen Elementen besetzt ist. Dieser reliefartige Rahmen umschließt die im Zentrum der inneren Flasche eingearbeitete Fotografie einer nackten Frau, die mit einer Perlenkette verziert ist.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Die kontrastreiche Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt den nackten, muskulösen Oberkörper des Künstlers in einer Dreiviertelansicht von hinten vor einem strukturierten, grau melierten Hintergrund. Die Muskulatur von Schulter und Rücken wird durch harte Licht- und Schattenkanten plastisch hervorgehoben. Der Kopf des Künstlers ist vollständig unter einem rechteckigen Schuhkarton der Marke Nike SB verborgen, der schräg aufgesetzt ist. Das ikonische, große Logo mit dem Nike-Swoosh und dem Zusatz „NIKE SB“ steht vertikal auf dem Kopf und dominiert die obere Bildhälfte.
Plastische Kunst von Künstler Nede (Peter Debusi) mit dem Titel „Deutsche Einheit 2022“. Die Fotografie vor einem blau-grau schimmernden Hintergrund zeigt einen vollbeladenen, grauen Metalleinkaufswagen, der als Skulptur arrangiert ist. Im Wagen befinden sich unter anderem ein historisches Röhrenradio aus Holz mit Stoffbespannung, ein gelber Kärcher-Staubsauger, ein hölzerner Gehstock, ein gelbes Buch mit dem Titel „Adolf“, mehrere Bierdosen (darunter Karlsberg UrPils und Licher) sowie ein Holzkreuz, an dem eine kleine Deutschlandflagge befestigt ist. Auf der unteren Ablagefläche des Wagens liegt ein rot-weißer Rettungsring mit einem Hanfseil, platziert über einem weißen Schild mit der Aufschrift „Ausfahrt freihalten“. Ein massiver Metallanker mit Kette hängt an der linken Seite des Wagens herab.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das farbintensive Porträt vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt den nackten Oberkörper des Künstlers im harten Licht. Sein Kopf ist vollständig von einer von ihm gefertigten Maske aus einer braunen McDonald’s-Papiertüte verhüllt. Die Tüte ist so geformt, dass die ikonischen gelben Bögen des Logos vertikal über das Gesicht verlaufen und der rote obere Rand der Tüte wie ein Hut auf dem Kopf sitzt. Durch zwei grob gerissene Gucklöcher blicken die weit geöffneten Augen des Künstlers hervor. Die Tüte weist über dem rechten Auge deutliche, dunkle Fettflecken auf, und die Nasenpartie läuft nach unten hin spitz und plastisch wie ein Schnabel zu.
Plastische Kunst von Künstler Nede (Peter Debusi) mit dem Titel „Zeitbombe“. Das Objekt vor hellem Hintergrund besteht aus einer ungeöffneten, schlanken Red-Bull-Dose im typischen blau-silbernen Design. Auf der Vorderseite der Dose ist das Gehäuse einer goldenen Rolex-Daytona-Armbanduhr (Chronograph) mit weißem Zifferblatt montiert. Die Uhr ist mit zwei feinen, schwarzen Drähten, die horizontal um den Dosenkörper verlaufen, straff fixiert, was an die Konstruktion eines Sprengsatzes erinnert. Unten rechts auf der Dose klebt schräg ein leuchtend orangefarbenes Preisetikett mit deinem Künstlernamen „NEDE“. Am unteren Rand ist der Slogan „Belebt Geist und Körper.®“ gut lesbar.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das Bild zeigt einen Akt des Künstlers von hinten in einer Dreiviertel-Profilansicht vor einer hellen, strukturierten Wand. Durch einen starken Farbeffekt schimmert der nackte, athletische Körper in einem kühlen, leuchtenden Hellblau. Der Kopf ist vollständig von einer eng anliegenden, dunkelgrün bis schwarz changierenden Nylonmaske verhüllt. Als surreales, einhornartiges Element ragt ein New-Balance-Turnschuh horizontal aus der Gesichtspartie nach vorne. Der Sneaker ist in den Farben Dunkelblau, Türkis und Weiß gehalten, wobei das markante weiße „N“-Logo der Marke auf der Seite gut sichtbar ist. Das gesamte Motiv ist von einem breiten, schwarzen Rahmen umschlossen.
Plastische Kunst von Künstler Nede (Peter Debusi) mit dem Titel „Konsumschaukasten“. Das dreidimensionale Objekt basiert auf einer aufrecht stehenden, weißen Kartonverpackung von „Choceur Riesen Schoko Küsse“. Die geöffnete Vorderseite ist wie ein Schaukasten mit plastischem Bauschaum ausgekleidet, der in leuchtendem Blau, Rot und Grün lackiert sowie mit bunten Punkten verziert ist. Im Zentrum ist die Fotografie eines nackten Frauenkörpers eingelassen. Als Gesichtsmaske dient das markante, grün-schwarze Logo von Kentucky Fried Chicken (KFC) mit dem Konterfei von Colonel Sanders, was einen surrealen Geschlechterwechsel erzeugt. Links im Bauschaum steckt eine Duschgelflasche mit der Aufschrift „KONSUM“, rechts ein weißer Seifenspender mit deinem Künstler-Logo „NEDE“. Auf den Brustwarzen und im Bauchbereich sind blaue und weiße Mundstücke (Sportverschlüsse) von Getränkeflaschen angebracht, während im Intimbereich ein kreisrunder, konvexer Spiegel eingelassen ist.
Fotokunst mit dem Thema „Konsumopfer“, entstanden in Zusammenarbeit der Künstler bernhard&meyer und Nede (Peter Debusi). Die Schwarz-Weiß-Fotografie vor einer schlichten, hellen Wand zeigt den Künstler mit nacktem Oberkörper und einer dunklen Shorts, der sich in gekrümmter, fötaler Haltung mitten im Korb eines metallischen Einkaufswagens befindet. Er hat die Knie eng an den Körper gezogen und schaut nach unten, während er sein Gesicht verzweifelt in beiden Händen vergräbt. Der Einkaufswagen steht auf einem dunklen Estrichboden; am Griff ist die Kette des Münzpfand-Systems gut sichtbar.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das kontrastreiche Porträt vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt den nackten, muskulösen Oberkörper des Künstlers im harten, seitlichen Licht. Der obere Teil seines Kopfes ist bis zur Oberlippe von einer von ihm gefertigten Maske aus einem leuchtend gelben Zwiebelnetz verhüllt, das eng und formgebend wie ein Haarnetz anliegt. Das Netz zieht sich direkt auf der Nase des Künstlers zu einem Knoten zusammen, während seine Augen und die Ohren durch die feine Gitterstruktur hindurchschimmern und der unrasierte Bartbereich unbedeckt bleibt.
Fotokunst aus der Serie „NEDE Schnäppchenjäger" und "NEDE KonsumKöpfe“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Die farbintensive Fotografie zeigt eine skulpturale Installation im Freien vor einer texturierten, leuchtend grünen Hauswand. Im Zentrum steht ein dünner, dunkler Holzstab, auf den eine rote Einkaufstüte der Marke „CHRIST“ kopfüber aufgespießt ist. Die Tüte wurde mit Bauschaum gefüllt, sodass sie eine feste, dreidimensionale, kopfähnliche Form annimmt. Der weiße Marken-Schriftzug „CHRIST“ steht kopf. Auf der Vorderseite sind zwei tiefe, schwarze Löcher ohne Augen eingearbeitet, die wie die leeren Augenhöhlen eines Totenkopfes wirken. Die roten Tragekordeln der Tüte hängen am unteren Ende herab. Am Boden verläuft ein flaches Betonfundament, auf dem in weißer Kreideschrift das Wort „Darmstadt“ geschrieben steht.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi), entstanden im Rahmen der Popup-Ausstellung „illart“ in Darmstadt im ehemaligen Dielmann-Geschäft. Die kontrastreiche Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt den Künstler mitten in einer belebten Fußgängerzone (Ludwigspassage) unter dem großen, markanten „dielmann“-Ladenschild. Er steht mit nacktem Oberkörper frontal zum Betrachter. Sein Kopf ist vollständig von einer weißen Papiertüte verhüllt, in die zwei Sehschlitze für die Augen geschnitten sind; der Markenname „dielmann“ steht darauf kopf. Um seine Hüften hat er eine große Plastik-Einkaufstüte der gleichen Marke gewickelt, die wie ein steifer Rock wirkt und auf der das Logo vertikal verläuft. Während Passanten im Hintergrund vorbeigehen, verschmilzt der Künstler visuell mit der geschlossenen Ladenidentität.
Objektkunst von Künstler Nede (Peter Debusi). Die kontrastreiche Studioaufnahme vor rein weißem Hintergrund zeigt eine modifizierte Black Box / Control Unit einer Carrera-Autorennbahn (Digital 124 / Digital 132). Das mattschwarze Schienenelement ist im oberen Bereich mit weißen Startplatzmarkierungen versehen, in die in großen, weißen Blockbuchstaben die Worte „KURZES LEBEN“ eingearbeitet sind. Im Zentrum prangt das markante, rote Originallogo der Marke „Carrera“. Flankiert wird das Logo von zwei leuchtend gelben, quadratischen Aufklebern mit einem schwarzen Totenkopf und gekreuzten Knochen. Am unteren Rand schließt die Schiene mit einer rot-weiß gestreiften Warnmarkierung ab. Am unteren Ende ist das schwarze Steuerungsmodul mit roten LED-Leuchten angebracht. Eine tiefgründige visuelle Metapher über das Tempo der modernen Gesellschaft, Konsum und Vergänglichkeit.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi), fotografiert von Veit Matuschek im Rahmen der Popup-Ausstellung „illart“ in Darmstadt. Das Porträt zeigt den Künstler im Vordergrund in einer leicht gebeugten, dynamischen Pose vor einer weißen Galeriewand. Sein Kopf ist vollständig von einer eng anliegenden, weißen Nylonstrumpfhose verhüllt, durch die seine Augen intensiv blicken. Er hat einen nackten Oberkörper, während ein leuchtend orangefarbenes Element an seiner Seite zu sehen ist. Im Hintergrund hängen mehrere seiner konsumkritischen Exponate an der Wand: ganz oben eine dunkle Silhouette mit der kopfstehenden Aufschrift „ESPRIT“, darunter ein farbenfrohes Porträt-Exponat aus bunten Verpackungen sowie ein plastisches, rotes Objekt. Rechts oben im Hintergrund ist zudem ein fremdes Gemälde eines bunten VW Käfers zu erkennen.
Objektkunst aus der Serie „Flaschenpost“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das farbintensive Werk vor rein weißem Hintergrund zeigt eine klassisch geformte Coca-Cola-Plastikflasche, die vollständig mit leuchtend gelbem Bauschaum gefüllt ist und oben mit einem roten Deckel abschließt. Im Zentrum der Flasche ist ein Bildelement eines nackten Frauenkörpers eingearbeitet, das durch eine rote, maskenartige Umrandung im Gesichtsbereich stark verfremdet und durch zwei blaue Punkte zensiert ist. Um dieses Element herum verläuft eine plastische, reliefartige Bemalung in Rot und Blau, die an ein Gesicht oder eine Maske erinnert und im unteren Teil in vertikalen Linien herabsickert. Das Werk ist eine konsumkritische Auseinandersetzung mit der Rolle von Frauen in der Werbung, unerreichbaren Schönheitsidealen und der kommerzialisierten Erzeugung von Sehnsüchten und Träumen.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das farbintensive Porträt vor rein weißem Hintergrund zeigt den Künstler frontal zum Betrachter in einer weiblichen Inszenierung. Sein Gesicht und Hals sind vollständig von einer plastischen, exakt angepassten Maske verhüllt, die ein Motiv des Künstlers Nick Marschalek aus dessen Serie „Summer Girls“ zeigt. Die Maske besticht durch einen plakativen Comic- und Pop-Art-Stil mit einer weißen Gesichtspartie, stark betonten, roten Lippen, blauen Lidschatten-Elementen und weit geöffneten Augen, durch deren Sehschlitze der Künstler blickt. Am oberen Rand der Maske prangt in grünen Großbuchstaben das Wort „SUMMER“, während im Schlüsselbeinbereich das Wort „GIRLS“ auf gelb-buntem Grund zu lesen ist. Der Oberkörper des Künstlers ist mit einem transparenten, roten Netzhemd bekleidet, das den performativen Charakter des Rollenwechsels unterstreicht.
Objektkunst aus der Serie „KonsumKreuz“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Die Studioaufnahme vor rein weißem Hintergrund zeigt eine skulpturale Arbeit in Form eines großen Kruzifixes. Die gesamte Oberfläche des lateinischen Holzkreuzes ist lückenlos mit einer Vielzahl plattgefahrener und gesammelter Aluminium-Pfanddosen benagelt. Die bunte, Mosaik-ähnliche Oberfläche setzt sich aus zerquetschten Dosen verschiedener bekannter Marken zusammen. Unter den farbenfrohen Verpackungsfragmenten sind unter anderem das rote Logo von „Coca-Cola“, Schriftzüge von Biermarken wie „Krombacher“ und „Schwaben Bräu“ sowie Elemente von „Jack Daniel’s“, Energy-Drinks und Eistee-Marken erkennbar. Das Kreuz verjüngt sich am unteren Ende zu einer Spitze. Eine radikale, materielle Auseinandersetzung mit den Relikten unserer Wegwerfgesellschaft, die den Zivilisationsmüll der Straße in eine religiöse Symbolik übersetzt.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das farbintensive Porträt vor rein weißem Hintergrund zeigt den nackten Oberkörper des Künstlers. Sein Kopf ist vollständig von einer aus einer Papiereinkaufstüte gefertigten Maske verhüllt, durch deren Sehschlitz die Augen des Künstlers hindurchblicken. Das Motiv der Maske zeigt eine Nahaufnahme eines geflochtenen Weidenkorbs, aus dem im unteren Bereich gelbe Kartoffeln herausragen, die im Gesichtsbereich wie eine absurde Reihe von Zähnen wirken. Am Hals schließt die Maske mit dem hellblauen Henkel- und Werbeelement der Papiertüte ab, auf dem der weiße Schriftzug „Dresselhof“ sowie das Textfragment „aus Freundschaft zur Natur“ kopfstehend zu lesen sind.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi), dokumentiert im Rahmen der „NEUZEIT“-Ausstellung im Hoffart Theater in Darmstadt. Das farbintensive Foto zeigt eine szenische Performance im dunklen Zuschauerraum des Theaters. Der Künstler sitzt mit nacktem Oberkörper, dunklen Shorts und hellen Sneakers im Zentrum auf einer erhöhten, schwarzen Holztribüne, die mit roten Kissen dekoriert ist. Sein Kopf ist vollständig von einer roten Einkaufstüte verhüllt, in die Augenschlitze geschnitten sind. Flankiert wird er auf tieferen Stufen von seinen eigenen Arbeiten aus der Serie „NEDE Schnäppchenjäger X KonsumKöpfe“, die wie stumme Zuschauer auf Holzstäben im Raum platziert sind: links eine beigefarbene, kopfstehende Einkaufstüte der Marke „Burger King“ und rechts eine weiße, gebrandete Einkaufstüte der Marke „Douglas“. Beide Objekte sind mit Bauschaum gefüllt und besitzen tiefe, augenlose Löcher.
Objektkunst mit dem Titel „Kreuzzug“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das Foto zeigt eine große, skulpturale Wandinstallation vor einer schlichten, weißen Galeriewand. Die Skulptur hat die Form eines christlichen Kreuzes und besteht aus einem weißen Holzkreuz als tragende Basis. Auf diesem Fundament sind unzählige, dicht aneinandergereihte PET-Plastikflaschen der Marke „Coca-Cola“ festgeschraubt. Alle Flaschen sind vollständig in mattem Schwarz lackiert, sodass ihre charakteristische, geschwungene Konturenform grafisch hervorgehoben wird. Die Anordnung folgt exakt den Balken des Kreuzes, wobei die Flaschenböden und -hälse strahlenförmig nach außen und vertikal nach unten zeigen. Eine radikale, konsumkritische Arbeit, die das ikonische Symbol des Christentums mit der globalen Allgegenwart eines milliardenschweren Konsumprodukts fusioniert und den Kapitalismus als moderne Ersatzreligion hinterfragt.
Objektkunst von Künstler Nede (Peter Debusi). Die kontrastreiche Studioaufnahme vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt ein skulpturales Mischobjekt im Zentrum. Die Basis bildet eine handelsübliche, blau-silberne Aluminiumdose des Energy-Drinks „Red Bull“. Auf der Dose ist das markante, rote Logo mit den zwei kämpfenden Bullen sowie der weiße Schriftzug „ENERGY DRINK“ gut lesbar. Direkt aus der oberen Öffnung der Dose ragt eine aufrecht stehende, anatomisch detailliert geformte Phallusskulptur (Dildo) empor. Der Phallus ist komplett in einem matten Silber- oder Grauton gehalten und geht am Dosenhals in eine geriffelte Struktur über. Eine stark konsumkritische Arbeit an der Schnittstelle zu Pop-Art und Konzeptkunst, die sexuell aufgeladene Werbeversprechen, Leistungsfetischismus und künstliche Energieerzeugung visuell fusioniert.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi), fotografiert von Richard Byrdy in der Einzelausstellung „Konsum-Andachtsraum“ im raum6 des Atelierhauses Darmstadt. Die farbintensive Fotografie zeigt den Künstler im Zentrum seines Ausstellungsraums, inszeniert als performative Kunstfigur mit nacktem Oberkörper, einer eng anliegenden, pinkfarbenen Nylonmaske und einer tief sitzenden, olivgrünen Hose. In der Hand hält er einen langen, dunklen Stab, auf dem eine braune, gebrandete Einkaufstüte als stummer „Konsumkopf“ aufgespießt ist. Der gesamte Raum thematisiert den konsumistischen Überfluss: Im linken Vordergrund stapeln sich unzählige schwarze „Monster Energy“-Dosen zu einer altarähnlichen Pyramide. Die Galerieschienen und Wände im Hintergrund sind lückenlos mit Nedes Werken bestückt, darunter das bunte „KonsumKreuz“, gerahmte „Konsumselfie“-Porträts sowie ein markantes Plakat mit der Aufschrift „Darmstädter Konsumgott“.
Objektkunst aus der Reihe „(A)soziale Skulpturen“ / „nede_spotting“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Die Studioaufnahme vor rein weißem Hintergrund zeigt ein im Wald gefundenes, stark verwittertes Konsumgut. Es handelt sich um eine alte, ehemals weinrote Sporttasche der Marke „adidas“ im Retro-Design mit weißen Tragegriffen. Die Oberfläche der Tasche ist von Erde braun verfärbt und an mehreren Stellen von sattgrünem, echtem Waldmoos bewachsen, das sich in den Falten des Materials festgesetzt hat. Der markante, weiße „adidas“-Schriftzug mit dem registrierten Markensymbol (®) sowie das klassische Dreiblatt-Logo (Trefoil) und die drei Streifen an den Seiten sind trotz der starken Verwitterung und Abnutzung deutlich sichtbar. Das Objekt wirkt wie ein archäologisches Relikt der Wegwerfgesellschaft, das von der Natur langsam zurückerobert wird.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das farbintensive Porträt vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt den nackten Oberkörper des Künstlers frontal zum Betrachter. Sein Kopf ist vollständig von einer plastischen, blau-grünen Kunststoffmaske verhüllt, die aus einer leeren Großpackung von „Tempo“-Taschentüchern gefertigt wurde. Die Verpackung ist kopfüber aufgesetzt, sodass der ikonische, weiße Markenschriftzug „Tempo“ kopfsteht. Durch zwei präzise ausgeschnittene Sehschlitze direkt über dem Schriftzug blicken die Augen des Künstlers intensiv hervor. Am Hals verjüngt sich die Plastikmaske und gibt den Blick auf Textfragmente wie „WASCHMASCHINENFEST“ frei, während die Schulter- und Brustpartie in warmen Hauttönen ausgeleuchtet ist.
Objektkunst aus der Serie „Konsumwelt“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Die farbintensive Studioaufnahme vor rein weißem Hintergrund zeigt eine turmartige, dreidimensionale Skulptur, die vollständig aus dicht aufeinandergeschichteten Alltags- und Lebensmittelverpackungen konstruiert ist. Die vertikalen Säulen und Verstrebungen aus gestapelten Dosen, Kartons und Plastikbehältern – darunter Marken wie „Smarties“, „Tortillas“, „Pringles“, „Tuc“ und Eierkartons – erzeugen eine organische, wuchernde Optik, die an die Formationen einer Tropfsteinhöhle erinnert. Im Inneren und am Sockel der Struktur sind diverse Plastikflaschen, Reiniger- und Kosmetikverpackungen (wie „Vanish“ und „Listerine“) eingearbeitet. Als lebendiger Kontrast thront auf der flachen Oberseite der Müll-Skulptur echte Erde, aus der ein dichter, üppiger Bewuchs aus grünen Gräsern, Wildkräutern und bunten Blumen (u. a. Sonnenblumen und Wildblumen) emporwächst, die in transparenten Plastik-Verpackungsschalen eingepflanzt sind.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das kontrastreiche Schwarz-Weiß-Porträt im grafischen Körnungs-Look vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt den Künstler im Profil von der Seite. Er trägt eine dunkle, ärmellose Weste, auf deren rechter Schulterpartie der Schriftzug „NEDE“ eingearbeitet oder aufgenäht ist. Sein Kopf und Hals sind vollständig von einer eng anliegenden, hellen Nylonstrumpfhose maskiert. Vor das Gesicht ist die Sohle eines sportlichen Sneakers geschnallt oder gedrückt, sodass der Schuh vertikal das Gesicht verdeckt. Auf der Außenseite des Schuhs prangt unübersehbar das weiße, markante Markenlogo „N“ (New Balance). Die Inszenierung erzeugt die visuelle Wirkung, als würde das Gesicht mit der Unterseite des Sneakers verschmelzen.
Objektkunst von Künstler Nede (Peter Debusi). Die farbintensive Studioaufnahme vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt einen aufgeblasenen, leuchtend orangefarbenen Schwimmflügel (Schwimmhilfe) im Zentrum. Auf der glänzenden Kunststoffoberfläche sind detaillierte, mehrsprachige Sicherheits- und Warnhinweise in weißer und blauer Schrift aufgedruckt. Oben ist das blaue Ventil zum Aufblasen deutlich sichtbar. Der Schwimmflügel ist im unteren Drittel straff mit einem breiten, schwarzen Band umwickelt, auf dem in großen, weißen, serifenlosen Blockbuchstaben die Künstlermarke „NEDE“ prangt. Das Werk inszeniert das Rettungsobjekt als kunstvoll markiertes Artefakt an der Schnittstelle von Schutzfunktion, Sicherheitsversprechen und künstlerischer Identität.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das farbintensive Porträt vor strahlend weißem Hintergrund zeigt den Künstler frontal zum Betrachter mit nacktem Oberkörper und angewinkelten Armen. Sein Kopf ist vollständig von einer schwarzen Sturmhaube (Balaclava) mit drei Ausschnitten verhüllt, durch die seine Augen weit geöffnet und sein Mund direkt nach vorne blicken. Um den Hals trägt er ein metallisches Element. Seine Hände und Unterarme stecken in langen, schwarzen Handschuhen, die den Hals umschließen. Um seine Brust- und Bauchpartie ist eine glänzende, schwarze Plastik-Einkaufstüte gewickelt, die wie ein schulterfreies Kleidungsstück wirkt. Im unteren Drittel der Tüte prangt unübersehbar der weiße, serifenlose Markenschriftzug „Fundgrube“ neben einem roten Logodetail.
Objektkunst mit dem Titel „Kraft-Bananen“, eine Gemeinschaftsarbeit der Künstler Nede (Peter Debusi) und Heinz W. Lotz. Die Studioaufnahme vor rein weißem Hintergrund zeigt eine geöffnete, komplett mattschwarz lackierte Pappschachtel (Karton). Im aufgeklappten Deckel ist im oberen rechten Bereich eine kleine, gelbe Bananen-Abbildung aufgeklebt, direkt daneben steht in filigranen, weißen Großbuchstaben das Wort „KRAFT-“. Im unteren Teil der Box liegen nebeneinander drei künstliche, gelbe Bananen, die strukturiert aus porösem Bauschaum geformt und an den Enden schwarz bemalt sind. Die Bananen sind wie echte Handelsware mit kleinen Aufklebern und Marken-Labels versehen, darunter ein Fairtrade-Siegel sowie die Künstlernamen „NEDE“ und „LOTZ“. Eine ironische und konsumkritische Inszenierung von künstlich erzeugten Lebensmitteln, Markenbranding und exklusiver Verpackungsästhetik.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das extrem farbintensive, frontale Porträt vor rein weißem Hintergrund zeigt das Gesicht des Künstlers, das vollständig von einer dichten Schicht aus neonfarbenen Preisetiketten maskiert ist. Die obere Kopfhälfte und die Wangenpartien sind lückenlos mit leuchtend roten Aufklebern bedeckt, während das Zentrum des Gesichts – Nase, Augenpartie und Kinn – mit neongelben Etiketten beklebt ist. Auf jedem einzelnen Aufkleber prangt in fetter, roter, kursiver Schrift das Wort „Sonderpreis“. Nur die weit geöffneten, intensiv blickenden Augen des Künstlers und seine leicht geöffnete, rosafarbene Mundpartie inklusive Zunge sind durch präzise Ausschnitte frei gelassen. Die Ohren und der Halsansatz sind in natürlichen Hauttönen sichtbar. Eine psychologisch tiefgründige und visuell aggressive Inszenierung über Geiz-ist-geil-Mentalität, Reizüberflutung und den Verlust der eigenen Identität im Rabattwahn.
Objektkunst aus der Serie „NEDE Schnäppchenjäger X NEDE KonsumKöpfe“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Die kontrastreiche Studioaufnahme vor rein weißem Hintergrund zeigt eine skulpturale Arbeit im Zentrum. Auf einem dünnen, vertikalen, schwarzen Stab ist eine braune Papiereinkaufstüte der Modemarke „ZARA“ kopfüber aufgespießt. Die Tüte ist plastisch ausgeformt und im oberen Bereich mit zwei großen, tiefen, kreisrunden Löchern versehen, die wie die augenlosen Höhlen eines Totenkopfes wirken. Der ikonische, weiße Marken-Schriftzug „ZARA“ steht kopf, wobei die Buchstaben „A“ und „R“ durch die Augenausschnitte zerschnitten werden. Am unteren Ende hängen die braunen Papierkordeln und zerrissene Seitenteile der Tüte wie abstrakte Gliedmaßen herab. Eine radikale, konsumkritische Installation, die Fast-Fashion-Branding in ein archaisches Warnsymbol verwandelt.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das kontrastreiche, frontale Porträt vor rein weißem Hintergrund zeigt den Künstler mit einem schwarzen T-Shirt, auf dessen linker Brustseite das dreidimensionale, farbige Künstler-Logo „NEDE“ eingearbeitet ist. Sein Kopf und Hals sind vollständig von einer eng anliegenden, tiefschwarzen Nylonmaske verhüllt, die dem Gesicht eine dunkle, texturierte Oberfläche verleiht. Mittig über das Gesicht – von der Stirn bis über die Nase – verläuft vertikal ein leuchtend neongrüner Textilstreifen (String/Tanga). Dieser ist mit dünnen, neongrünen Kordeln hinter den Ohren fixiert, wo sie in lockeren Schlaufen herabhängen. Durch präzise Augenschlitze blicken die weit geöffneten Augen des Künstlers den Betrachter intensiv an, während der Mund leicht geöffnet und von der schwarzen Maske umschlossen bleibt. Eine radikale Auseinandersetzung mit Fetischcharakter der Ware, Anonymisierung und dem Branding des eigenen Körpers.
Objektkunst von Künstler Nede (Peter Debusi) als Hommage an Heinz W. Lotz. Die kontrastreiche Studioaufnahme vor rein weißem Hintergrund zeigt eine klassische Konservendose im weltbekannten, türkisfarbenen Design der Marke „Heinz Baked Beans“. Das Etikett wurde subversiv modifiziert: Unter dem originalen, schwarzen Schriftzug „HEINZ“ steht in großen, weißen Großbuchstaben auf rotem Grund der Nachname des Künstlers „LOTZ“. Direkt darunter befindet sich der weiße Schriftzug „OHNE ZUCKERZUSATZ“. Auf einem kleinen, gelben Banner darunter ist in schwarzen Großbuchstaben der ironische Slogan „HIGH IN KUNST“ aufgedruckt, flankiert von zwei Punkten. Im unteren Drittel ist eine grafische Abbildung von gebackenen Bohnen in Tomatensauce zu sehen, abgerundet durch die ikonische, blaue Markenzahl „57“ im Kreis. Eine humorvolle Pop-Art-Arbeit, die Markenidentität und Künstlerkollegenschaft verschmilzt.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Die farbintensive, blitzlicht-dominierte Fotografie zeigt das Model Jodie in einer provokanten Pose auf einem antiken, grün-braun gestreiften Biedermeier-Sofa mit Holzrahmen. Sie trägt eine originale, dunkelgrüne DDR-Polizeimütze (Schirmmütze), eine dunkle Sonnenbrille und eine feine Ganzkörper-Netzstrumpfhose (Fishnet), die ihre Tätowierungen an Armen und Beinen sichtbar macht. Ihr nackter Oberkörper ist im Brustbereich mit dunklen Zensurstreifen (Nipple-Tapes) versehen. Um ihre Hüfte ist eine leuchtend gelbe Plastikeinkaufstüte der Outdoormarke „Jack Wolfskin“ gewickelt, die kopfstehend als Minirock inszeniert ist; Fragmente des Wolfspfoten-Logos und des Schriftzugs stehen kopf. Das Sofa steht auf einem Kunstrasen, im Vordergrund liegt ein traditioneller, gemusterter Orientteppich in Rot und Blau. Eine radikale Auseinandersetzung mit Fetischcharakter, Uniformierung, Sexualisierung in der Werbung und Markenbranding.
Mischtechnik und Kollaborationskunst von den Künstlern Nede (Peter Debusi), Sinan Tekin und Nick Marschalek. Das farbintensive, großformatige Werk vor einem leuchtend grünen Hintergrund vereint drei markante künstlerische Positionen. Am linken Rand verläuft vertikal der pinkfarbene Schriftzug „NEU ZEIT“, gefolgt von einer kubistisch-abstrakten Figur mit dicken schwarzen Outlines und roten Lippen im unverkennbaren Stil von Sinan Tekin. Im Zentrum befindet sich eine klassische NEDE-Silhouette eines Kopfes, die vollständig aus unzähligen, collagenartig geschichteten Marken-Labels und Logos besteht – darunter „Snickers“, „funny-frisch“, „Dr. Oetker“, „Dr. BEST“ und „Karstadt“. Auf der rechten Seite schließt ein ausdrucksstarkes, malerisches Porträt einer Brillenträgerin mit leuchtend roten Lippen in der expressiven Pop-Art-Ästhetik von Nick Marschalek an. Am oberen Rand der Arbeit ist ein reales Küchenmesser montiert, während am unteren Rand ein breiter, weißer Rückspiegel angebracht ist. Der rechte Rand ist mit einem bunten, gepunkteten Muster verziert.
Objektkunst mit dem Titel „Konsumdrohne“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Die farbintensive Fotografie vor einem strahlend hellblauen Himmel mit leichten Schleierwolken zeigt ein fliegendes, drohnenähnliches Flugobjekt, das vollständig aus Zivilisationsabfall konstruiert ist. Der Rumpf und die Triebwerke der Drohne bestehen aus dicht aneinandergefügten PET-Plastikflaschen und Aluminiumdosen bekannter Marken – darunter Flaschen von „Elisabethen Quelle“ (Vitamin Quelle), „Coca-Cola Zero / Toni“, eine Dose „Murauer Bier“ sowie Verpackungsfragmente von „Kinder Country“ und „Die Backfrische“. An der Spitze der Drohne ist eine gelbe Kunststofftülle angebracht, aus der eine dünne, orangefarbene Antenne ragt. Feine, gespannte Drähte oder Schnüre halten das Objekt in der Luft. Eine subversive und zukunftsorientierte Arbeit, die den allgegenwärtigen Überwachungscharakter und die Technologisierung mit dem allgegenwärtigen Müll unserer Konsumwelt kreuzt.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Das extrem farbintensive, frontale Porträt vor einem leuchtend neongelben Hintergrund zeigt den Künstler mit nacktem Oberkörper. Sein Kopf und sein Hals sind fast vollständig von einer Maske aus weißen Papierbändern verhüllt, auf denen dicht an dicht das rote Logo der Supermarktkette „REWE“ sowie der Slogan „Besser leben.“ aufgedruckt sind. Auch die gesamte Brust- und Schulterpartie ist lückenlos mit diesen REWE-Streifen beklebt. Nur die weit aufgerissenen Augen und ein Teil des Vollbarts um den Mund herum sind durch präzise Ausschnitte frei gelassen. Direkt im Zentrum der Brust, im Bereich des Sternums, bricht die Struktur auf: Dort sind auf der nackten Haut zwei schwarze, handschriftlich gezeichnete „H&M“-Markenlogos zu sehen. Eine radikale visuelle Inszenierung über die totale Vereinnahmung des Körpers durch alltägliche Konsum- und Lebensmittellogos.
Objektkunst von Nede (Peter Debusi): Eine Red-Bull-Aludosen-Skulptur mit metallisch-silbernem Bauschaum. Das Studiofoto vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt ein dreidimensionales Ready-made-Objekt. Die Basis bildet ein originaler Pappkarton der Marke „Red Bull“ für 24 Dosen. Aus dem Karton quillt eine glänzende, silbrig übermalte Masse aus Bauschaum nach oben aus, die wie flüssiges Metall wirkt. In diese Schaummasse sind zahlreiche Red-Bull-Energy-Drink-Dosen in verschiedenen Winkeln und Ausrichtungen eingebettet. Eine radikale visuelle Kritik an der Überproduktion, dem unaufhaltsamen Konsum-Überfluss und der Allgegenwärtigkeit von Lifestyle-Massenerzeugnissen.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Nede (Peter Debusi): Porträt mit grüner Deichmann-Tüte auf dem Kopf vor schwarzem Hintergrund. Das extrem kontrastreiche, frontale Porträt zeigt den athletischen Oberkörper des Künstlers mit nackter Haut, der durch eine feurige, rötlich-orangefarbene Lichtkante dramatisch inszeniert wird. Das große, schwarze Markenlogo „D“ und der umgedrehte Schriftzug „DEICHMANN“ liegen prominent im Zentrum des Gesichtsfeldes. Eine radikale visuelle Auseinandersetzung mit Identitätsverlust und der totalen Vereinnahmung des Individuums durch Konsumkultur und Markenbranding.
Objektkunst „Flaschenpost“ von Nede (Peter Debusi): Zeitgenössische Konzeptkunst aus verfremdeten Kunststoffflaschen. Die Studioaufnahme vor weißem Hintergrund zeigt eine skulpturale Assemblage, bei der eine kleinere Dr-Pepper-Mehrwegflasche plastisch in eine größere, intensiv blau gestaltete Plastikflasche eingearbeitet ist („Flasche in der Flasche“). Die Übergänge sind mit organisch wirkendem Bauschaum, grüner Farbe und feinen, mosaikartigen Punkten (Dot-Art) in Weiß und Rosa verziert. Im unteren Bereich ist ein erotisches Bildfragment eingearbeitet. Ein Ready-made-Objekt, das als metaphorische Flaschenpost emotionale Botschaften von Sehnsucht, erotischem Wunsch und der Verführungskraft des Konsums transportiert.
Objektkunst „Nur noch eine Zigarette“ von Nede (Peter Debusi): Eine Hommage an den Künstler Heinz W. Lotz. Das Foto zeigt ein quadratisches, gerahmtes Relief-Kunstwerk auf weißem Hintergrund. Die Oberfläche ist dicht besetzt mit zahlreichen gebrauchten, orange-bräunlichen Zigarettenfiltern und Zigarettenkippen, die scheinbar ungeordnet, aber rhythmisch auf einem dunklen, fast schwarzen und strukturierten Untergrund arrangiert sind. Das Werk spielt mit organischen Texturen und Mustern aus Alltagsabfällen. Eine tiefgründige, konzeptionelle Auseinandersetzung mit Konsum, Vergänglichkeit, Suchtstrukturen und eine respektvolle visuelle Widmung an Heinz W. Lotz.
Fotokunst von Nede (Peter Debusi): Eine bunte, handbemalte Maske für den Künstler Sinan Tekin vor einer Backsteinmauer. Das extrem farbintensive Porträt zeigt eine Person mit einer großen, expressiv gestalteten Maske vor einer rustikalen Ziegelwand und einem blauen Fensterrahmen. Die Maske ist über und über mit bunten Punkten, Mustern und abstrakten Gesichtsmerkmalen wie einem großen grünen Auge und aufgerissenen blauen Zähnen bemalt. Oben links und rechts an den Ecken sind originale, rote Bullen-Logos zu sehen, im Zentrum steht der Schriftzug „SINAN TEKIN DRINK“. Die Person trägt eine helle Jacke, die auf dem Ärmel mit Edding-Schriftzügen und Zeichnungen (wie „Charly“) versehen ist, und hält eine Hand in einer Geste nach vorne. Eine kraftvolle, urbane Arbeit an der Schnittstelle von Streetart, Pop-Art und Konzeptkunst.
Konzeptkunst von Nede (Peter Debusi): Der Künstler in der Ausstellung „Spektakel“ der Künstlergruppe EARLSTREET in Darmstadt. Das Foto zeigt den Künstler Nede mit einer tief ins Gesicht gezogenen Nike-Mütze inmitten einer Rauminstallation. Im Vordergrund hängen mehrere vertikale, hell leuchtende LED-Röhren von der Decke. Im Zentrum hängt ein skulpturales Kunstobjekt, das an eine verfremdete Flaschenpost erinnert (eine Waschmittelflasche, besetzt mit einer grünen Coca-Cola-Flasche und dunklen, plastischen Strukturen). Im Hintergrund an der Wand ist ein neongelbes „Konsumkreuz“ mit einem Mercedes-Benz-Logo im Zentrum zu sehen. Eine eindrucksvolle Dokumentation zeitgenössischer Konzeptkunst und Objektkunst in einem urbanen Ausstellungsraum.
Fotokunst „Streetfighter“ aus der Serie „Konsumselfie“ von Nede (Peter Debusi): Porträt mit Red-Bull-Verpackung als Stirnband. Das extrem kontrastreiche, frontale Porträt zeigt den nackten Oberkörper des Künstlers mit einer stark gesättigten, rötlich-warmen Hauttönung. Um die Stirn ist ein breiter Pappstreifen aus einer originalen Red-Bull-Verpackung gespannt, auf dem das markante Logo mit den zwei kämpfenden roten Bullen zu sehen ist. Der Hals wird von einer engen, blauen Manschette umschlossen. Der Blick des Künstlers ist starr direkt in die Kamera gerichtet. Eine tiefgründige visuelle Reflexion über Fremdbestimmung und Konsumkultur.
Fotokunst aus der Einzelausstellung „Konsum-Andachtsraum“ von Künstler Nede (Peter Debusi) im raum6 des Atelierhauses Darmstadt. Das Foto zeigt die lückenlos bestückte, weiße Hauptwand des Ausstellungsraums, die wie eine altarähnliche Wandstruktur inszeniert ist. In der obersten Reihe hängen nebeneinander sechs markante Kreuze aus Nedes Objektkunst-Serie, darunter das schwarze VW-Kreuz, das gelbe Mercedes-Benz-Kreuz, das filigrane Flaschen-Kreuz „Kreuzzug“ sowie das bunte „KonsumKreuz“ aus plattgefahrenen Pfanddosen. Darunter sind in mehreren Reihen zahlreiche gerahmte Werke und collagenartige Exponate der Serie „Konsumselfie“ sowie Objektkunst (wie die modifizierte Carrera-Rennbahn „Kurzes Leben“) geordnet platziert. Am Boden, direkt unter der Wand, reihen sich elf farbenfrohe Papiereinkaufstüten in den typischen NEDE-Neonfarben (Magenta, Grün, Weiß, Blau, Gelb, Rot) lückenlos aneinander, die alle mit dem markanten schwarzen „NEDE“-Schriftzug gebrandet sind.
Objektkunst „Konsummonster“ von Nede (Peter Debusi): Zeitgenössische Konzeptkunst aus einer verfremdeten Plastikflasche. Das Foto zeigt ein skulpturales Ready-made-Objekt vor tiefschwarzem Hintergrund. Eine flache, neongrün besprühte Kunststoffflasche ist im Inneren mit expandiertem Bauschaum gefüllt. Auf der Vorderseite ist eine Grafik appliziert: Sie kombiniert den modifizierten Marken-Schriftzug „Konsum MONSTER“ (unter Verwendung des Logos eines bekannten Energy-Drinks) mit einem integrierten Schwarz-Weiß-Foto, das den Künstler zeigt, wie er intensiv durch eine Maske blickt. Am unteren Rand ist ein kleines „NEDE“-Logo angebracht. Eine ausdrucksstarke visuelle Kritik an der Konsumgesellschaft und der Allgegenwart von Markenbranding.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Nede (Peter Debusi): Porträt mit Zwiebelnetz als Maske auf weißem Hintergrund. Das extrem kontrastreiche, frontale Porträt zeigt den nackten, athletischen Oberkörper des Künstlers mit einer intensiv gesättigten, rötlich-warmen Hauttönung. Der gesamte Kopf ist von einem eng anliegenden, orangefarbenen Zwiebelnetz verhüllt, durch das die Augen starr in die Kamera blicken. Auf dem Kopf ist ein gelber Kunststoffstreifen einer Lebensmittelverpackung wie eine Krone oder ein Hut drapiert, auf dem das Marken- und Sortenetikett „Soraya“ prominent zu sehen ist. Eine ausdrucksstarke visuelle Auseinandersetzung mit Identitätsverlust, Entfremdung und der Konsumkultur im Alltag.
Objektkunst von Nede (Peter Debusi) und Sibyll Ariane Keller: Eine farbenprächtige 3D-Collage und Assemblage, die mit den Themen Erotik und Konsum spielt. Die Frontalansicht zeigt ein zentrales Pop-Art-Motiv eines weiblichen Torsos mit neonpinken Elementen, integrierten Bildschirmen und Knöpfen. Flankiert wird die Szene von einer maskierten BDSM-Figur, Schriftzügen wie „lust“, „Konsum SLAVE“, „Darmstadt“ und der Frage „WIE VIEL IST GENUG?“. Am unteren Rand ragen zwei Rasierer aus dem Objekt heraus. Eine provokante visuelle Auseinandersetzung mit der Kommerzialisierung von Verlangen, Körperkult und moderner Konsumhörigkeit.
Fotokunst „Bestseller“ aus der Serie „Konsumselfie“ von Nede (Peter Debusi): Eine Person im pinken Overall mit Einkaufstüte auf dem Kopf. Das frontale Studio-Porträt vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt eine Person in einem auffälligen, leuchtend rosafarbenen bzw. pinken Arbeits- oder Fliegeroverall mit silbernen Reißverschlüssen. Auf der linken Brustseite ist ein schwarzes Namensschild mit dem weißen Schriftzug „NEDE“ angebracht. Der gesamte Kopf ist von einer weißen Plastikeinkaufstüte verhüllt, auf der in einer eleganten Serifenschrift prominent das Wort „Bestseller“ aufgedruckt ist. Eine ironische und konsumkritische Auseinandersetzung mit Identität, Massenware und dem Marktwert von Kunst.
Konzeptuelle Skulptur und Wandobjekt mit dem Titel „Konsumkreuz“ von Künstler Nede (Peter Debusi). Ein großes, vertikales Holzkreuz ist vollständig mit plattgedrückten, deformierten Coca-Cola-Aluminiumdosen bedeckt, die auf das Holz genagelt wurden. Die Dosen stammen aus dem Straßenverkehr, wo sie von Autos überrollt wurden. Die Oberfläche besteht aus einer dichten, stark texturierten Collage aus den markentypischen roten, weißen und schwarzen Dosenfragmenten, auf denen Schriftzüge wie „Coca-Cola“, „Classic“ und „Zero Sugar“ erkennbar sind. Im oberen Bereich des Kreuzes ist der kreisrunde, silberne Boden einer Coca-Cola-Dose als zentrales Element eingearbeitet. Das Objekt ist freigestellt vor einem rein weißen Hintergrund fotografiert.
Fotokunst „Der Umwelt zuliebe“ aus der Serie „Konsumselfie“ von Nede (Peter Debusi): Ein Ganzkörperporträt im Negativ-Look mit Aldi-Süd-Tüte. Das kontrastreiche Studiofoto vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt den nackten, athletischen Oberkörper des Künstlers in einer invertierten Optik, die an ein Röntgenbild erinnert. Der Kopf ist komplett von einer weißen, gesichtslosen Maske verhüllt, durch die sich die Gesichtszüge schemenhaft abzeichnen. Um die Hüfte ist eine klassische Kunststoff-Einkaufstüte von „ALDI SÜD“ wie ein Lendenschurz drapiert. Auf dem Bund der Tüte ist der Slogan „DER UMWELT ZULIEBE“ gut lesbar, im Zentrum prangt das große Markenlogo. Eine radikale und ironische visuelle Kritik an Greenwashing, Massenkonsum und Plastikmüll.
Objektkunst „Pfandturm zu Babel“ von Nede (Peter Debusi): Zeitgenössische Konzeptkunst und Rauminstallation aus Getränkedosen. Das Foto zeigt eine monumentale, turmartige Skulptur vor einer verwitterten, strukturierten Betonwand im Außenbereich. Der Turm erinnert in seiner Architektur an das Empire State Building oder eine Rakete und ist präzise aus Hunderten von bunten, leeren Pfanddosen (darunter Marken wie Heineken, Carlsberg, Red Bull, 5.0 Original und Becks) aufgeschichtet. Die Dosen sind nach Farben und Marken sortiert gestapelt, um Etagen und Verjüngungen nach oben hin zu formen. Eine tiefgründige, konsumkritische und architektonische Auseinandersetzung mit der Massenproduktion, Recyclingkreisläufen und gesellschaftlichem Überfluss.
Fotokunst „Happy End“ aus der Serie „Konsumselfie“ von Nede (Peter Debusi): Ein Porträt mit einer Recycling-Klopapierverpackung als Maske. Das frontale Studio-Porträt vor weißem Hintergrund zeigt den nackten Oberkörper des Künstlers. Der gesamte Kopf ist von einer grün-weißen Kunststoffverpackung der Toilettenpapiermarke „Happy End“ (Zusatz „Recycling“) verhüllt. Die Plastikfolie ist eng um den Hals gerafft. Durch ein präzise ausgeschnittenes Loch in der Verpackung blickt ein einzelnes, weit geöffnetes Auge des Künstlers direkt und intensiv in die Kamera. Eine humorvolle, absurde und zugleich konsumkritische Auseinandersetzung mit Alltagsgütern, Recycling-Versprechen und Identität.
Konzeptkunst von Nede (Peter Debusi): Performance mit Red-Bull-Konsumkreuz auf der Mathildenhöhe in Darmstadt. Das Foto zeigt den Künstler Nede in blauer Latzhose und grünem T-Shirt inmitten einer Allee aus Platanen beim Künstlerpicknick. Er steht zentral im Bild und hält ein großes, silbern und blau glänzendes Kreuz (Konsumkreuz), das komplett aus plattgedrückten Red-Bull-Dosen und Alufolie gefertigt ist, senkrecht vor seinem Körper, sodass sein Gesicht verdeckt wird. Im Hintergrund ragen die markanten, stufenförmigen Bögen des Hochzeitsturms (Fünffingerturm) über die Baumkronen. Links und rechts im Park sind Staffeleien mit Gemälden und Ausstellungsbesucher zu sehen. Eine eindrucksvolle Dokumentation einer ortsspezifischen Kunstaktion an der Schnittstelle von historischer Architektur und moderner Konsumkritik.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Nede (Peter Debusi): Ein Ganzkörperporträt im rot-glühenden Negativ-Look mit Douglas-Tüte. Das extrem kontrastreiche Foto vor schwarzem Hintergrund zeigt den nackten, athletischen Oberkörper des Künstlers in einer invertierten Optik. Der Körper leuchtet in intensiven, feurigen Orange- und Rottönen, die Muskelpartien sind scharf akzentuiert. Der gesamte Kopf ist von einer dunkelgrünen Papiertüte der Parfümeriekette „Douglas“ verhüllt, auf der das mintgrüne Markenlogo auf dem Kopf steht. Die Henkel der Tüte hängen wie leuchtende Neonbänder um das Kinn und den Hals. Eine kraftvolle, ästhetische Auseinandersetzung mit der Schönheitsindustrie, Identitätsverlust und Konsum.
Objektkunst „Abgasskandal“ aus der Serie „Konsumkreuz“ von Nede (Peter Debusi): Ein schwarzes Holzkreuz mit VW-Logo. Die frontale Studioaufnahme vor rein weißem Hintergrund zeigt eine skulpturale Wandassemblage in Form eines lateinischen Kreuzes. Das Kreuz besteht aus grobem Holz, das tiefschwarz verkohlt, verbrannt oder dunkel lasiert ist, wodurch eine raue, aschige Textur entsteht. Das untere Ende des Längsbalkens läuft spitz zu. Exakt im Kreuzungspunkt der Balken ist ein glänzendes, chromfarbenes Auto-Emblem der Marke „Volkswagen“ (VW) montiert. Eine radikale visuelle Kritik am VW-Abgasskandal, corporate Greenwashing und dem destruktiven Einfluss der Automobilindustrie auf das Klima.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Nede (Peter Debusi): Ein Schwarz-Weiß-Porträt mit Asphaltgold-Tüte (AGC) aus Darmstadt. Das kontrastreiche Studiofoto vor rein weißem Hintergrund zeigt den nackten, athletischen Oberkörper des Künstlers in einer symmetrischen Pose, bei der beide Hände flach am Hinterkopf anliegen. Der gesamte Kopf ist von einer engen, schwarzen Netzmaske verhüllt, durch die der geöffnete Mund und die Augen schemenhaft zu erkennen sind. Vor der Brust ist eine Papiereinkaufstüte des Darmstädter Sneaker-Stores „Asphaltgold“ mit dem großen Aufdruck „AGC“ platziert. Die dünnen Kordelträger der Tüte verlaufen wie Linien über die Schultern. Eine ausdrucksstarke visuelle Auseinandersetzung mit lokaler Konsumkultur, Hype-Brands und Identität.
Objektkunst von Nede (Peter Debusi): Eine Müllermilch-Plastikflaschen-Skulptur mit überquellendem Bauschaum. Das Studiofoto vor rein weißem Hintergrund zeigt ein dreidimensionales Ready-made-Objekt. Die Basis bildet ein originaler Pappkarton der Marke „Müllermilch“. Aus dem Karton quillt eine gewaltige, organisch geformte Masse aus hellrosa bzw. weißlichem Bauschaum weit nach oben hin aus. In diese Schaummasse sind zahlreiche Müllermilch-Kunststoffflaschen eingebettet, die fast vollständig deckend weiß übermalt wurden, sodass nur die weißen Schraubdeckel mit dem roten Markenlogo sichtbar bleiben. Ganz oben thront eine einzelne, unveränderte, blaue Müllermilch-Flasche der Sorte Vanilla. Eine radikale visuelle Kritik an der Überproduktion, Lebensmittelverschwendung und dem unaufhaltsamen Konsum-Überfluss.
Objektkunst „Konsumschaukasten“ von Nede (Peter Debusi): Eine farbintensive Assemblage und Pop-Art-Skulptur mit Alltagsmarken. Das Foto zeigt einen dreidimensionalen, rechteckigen Schaukasten vor weißem Hintergrund. Im Zentrum steht ein Schwarz-Weiß-Porträt des nackten Künstlers aus der Serie Konsumselfie, verfremdet mit Coca-Cola-Kronkorken auf den Brustwarzen und einem „Braun“-Schriftzug im Intimbereich. Flankiert wird der Körper von zwei dicken, rot-orangefarbenen Bauschaum-Säulen, die mit unzähligen bunten Punkten (Dot-Art) verziert sind. Links und rechts im Kasten sind Konsumgüter wie Pringles-Dosen, Monster-Energy- und Pepsi-Dosen sowie Gude-Bier-Dosen gestapelt. Oben ragen zwei kleine Schilder mit einem McDonald's-Logo und einem „NEDE Beste Wahl“-Etikett heraus. Eine radikale visuelle Inszenierung über den Konsumrausch der Popkultur.
Alles nur Peanuts, angelehnt an die Deutsche Bank. Objektkunst von Nede (Peter Debusi): Ein farbintensives, eingerahmtes Ready-made. Das Foto zeigt ein dreidimensionales, rechteckiges Wandobjekt vor leuchtend blauem Hintergrund. Im Zentrum des schlichten, dunkelgrauen Aluminiumrahmens steht ein originaler, eingeschweißter Erdnusssnack auf weißem Hintergrund. Die glänzende Plastikfolie presst die dicht aneinandergereihten, goldbraunen Nüsse eng zusammen. Eine radikale visuelle Inszenierung über den Konsumrausch der Popkultur und die Absurdität der Finanzwelt.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Nede (Peter Debusi): Ein Profilporträt vor pinkem Hintergrund mit einem Nike-Sneaker als Maske. Das extrem farbintensive Studiofoto im Profil zeigt den Kopf und die Schulterpartie des Künstlers. Das gesamte Gesicht ist von einem bunten, gemusterten Nike-Sneaker (Laufschuh) verdeckt, der wie eine Atemschutzmaske über Mund, Nase und Augen geschnallt ist. Ein schwarzes Elastikband verläuft vom Schuh um den Hinterkopf, um die Maskierung zu fixieren. Am Hals schließt eine transparente, bläuliche Manschette an. Eine radikale und ironische visuelle Auseinandersetzung mit der Sneaker-Kultur, Marken-Fetischismus, Identitätsverlust und Konsumabhängigkeit.
Portraits – Simon Freund (Darmstadt 2018). Fotokunst von Simon Freund mit Nede (Peter Debusi): Ein minimalistisches Doppelporträt als konzeptuelle Fotografie. Das Foto zeigt zwei ganzfigurige Männerporträts nebeneinander vor einem neutralen, hellen Hintergrund. Das konzeptuelle Fundament der Arbeit basiert auf einem gegenseitigen Kleidungstausch: Auf der linken Seite steht Simon Freund mit einer schwarzen Sturmhaube, gekleidet in das persönliche Outfit des Künstlers Nede (weißes T-Shirt mit schwarzem „NEDE“-Schriftzug, blaue Shorts und Sneaker). Auf der rechten Seite steht Peter Debusi demaskiert mit direktem Blick in die Kamera, gekleidet in die charakteristische, schlichte Uniform von Simon Freund (weißes T-Shirt, dunkle Hose und dunkle Schuhe). Eine radikale visuelle Inszenierung über Identität, Rollentausch und die wechselseitige Wahrnehmung des Künstlers.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Nede (Peter Debusi): Ein Halbprofil-Porträt im blau-glühenden Negativ-Look mit Nike-Sneaker. Das kontrastreiche Studiofoto vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt den nackten Oberkörper des Künstlers in einer invertierten Optik. Der Körper leuchtet in einem intensiven Neon-Blau, während der Hals von einer leuchtend orangefarbenen Manschette umschlossen wird. Das Gesicht ist im Profil von einem weißen Nike-Laufschuh verdeckt, der wie eine Atemschutzmaske über das Gesicht geschnallt ist. Der rote Marken-Swoosh und die Struktur der Sohle sind prägnant sichtbar. Ein weißes Elastikband verläuft um den Hinterkopf. Eine radikale visuelle Kritik an Markenidentität, Konsumabhängigkeit und der Technisierung des Körpers.
Fotokunst von Nede (Peter Debusi): Eine farbintensive, inszenierte Fotografie. Das Foto zeigt ein nacktes Teilporträt des Künstlers von der Hüfte abwärts vor weißem Hintergrund. Am Becken sitzt ein schwarzes Kinder-Pistolenhalfter, in dem anstelle einer Spielzeugwaffe zwei leuchtende Molotow ONE4ALL Acrylmarker griffbereit stecken. Eine radikale visuelle Inszenierung über den Konsumrausch der Popkultur, Street-Art-Aktivismus und das Taggen als künstlerisches Statement.
Fotokunst von Nede (Peter Debusi): Eine kontrastreiche, inszenierte Schwarz-Weiß-Fotografie aus der Serie Konsumselfie. Das Foto zeigt ein frontales Teilporträt des Künstlers vor weißem Hintergrund, dessen Hände hinter dem Rücken verschränkt sind. Der Kopf ist vollständig unter einer hochstehenden, tiefschwarzen Mütze verborgen. Er trägt ein schwarzes T-Shirt der Marke Matistache, auf dessen Vorderseite drei übereinander gestapelte, markante weiße Schnurrbart-Logos zu sehen sind. Eine radikale visuelle Inszenierung über Markenidentität, Popkultur und die Anonymisierung des Individuums.
Objektkunst von Nede (Peter Debusi) und Sibyll Ariane Keller: Eine farbenfrohe 3D-Collage und Assemblage als Konsumkritik mit deutschem Bezug. Das Studiofoto vor weißem Hintergrund zeigt ein mehrteiliges Ready-made-Objekt, gekrönt von einer Deutschlandflagge und einer Schallplatte. Das Werk vereint zahlreiche bekannte Markenlogos (wie Douglas, mömax, Pfanni, Dr. Oetker und Activia, letztere eingebettet in einen Mercedes-Stern) sowie popkulturelle Motive wie Heidi und den KFC-Gründer. Der untere Teil ist mit zerknüllten Getränkedosen umrahmt. Eine ironische visuelle Auseinandersetzung mit nationaler Identität, Markenfixierung und dem alltäglichen Konsumüberfluss.
Objektkunst von Nede (Peter Debusi): Ein kontrastreiches Schwarz-Weiß-Konsumselfie als Fotocollage. Das Werk zeigt das Porträt des Künstlers mit einer über den Kopf gezogenen, schwarzen Einkaufstüte, auf der das Logo „ESPRIT“ auf dem Kopf steht. Am unteren Bildrand prangt der ausgeschnittene Werbeslogan „DIE SCHÖNSTE ART, IST! SICH ZU BELOHNEN!“. Eine kritische, fast subversive visuelle Reflexion über die eigene Verstrickung im Konsumverhalten und den Verlust der Identität hinter bekannten Modemarken.
Aktions- und Konzeptkunst von Nede (Peter Debusi): Eine nächtliche Szenerie vor einem Wohnhaus mit der Hausnummer 13. Ein Mann mit nacktem Oberkörper und einer schwarzen Maske steht inmitten von Sperrmüll. Er hält ein handgeschriebenes Schild mit der Aufschrift „ICH WAR EIN KÜNSTLER“ vor der Brust und eine Deutschlandflagge in der Hand. Neben ihm steht ein weißes Kreuz mit dem Slogan „AUS LIEBE ZUR FREIHEIT.“. Im Vordergrund sind Stühle, Bretter und eine Holzkiste mit dem Tag „NEDE“ zu sehen. Eine provokante visuelle Auseinandersetzung mit dem gesellschaftlichen Status von Kunst, Vergänglichkeit und künstlerischer Identität.
Fotokunst von Nede (Peter Debusi): Ein kontrastreiches Schwarz-Weiß-Konsumselfie als Porträt-Collage. Das Studiofoto zeigt das Gesicht des Künstlers, das von einer maskenartigen Visier-Konstruktion aus einer Feuerwerksverpackung verdeckt wird. Auf der Maske sind die Schriftzüge „Lancelot“, „Super-Bomben-Raketen-Sortiment“ und „Raketen made in Germany“ zu sehen, während der Blick der Augen frei bleibt. Eine provokante visuelle Auseinandersetzung mit dem Thema der Pyrotechnik, dem Event-Konsum und der Maskierung der eigenen Identität durch Markenprodukte.
Objektkunst von Nede (Peter Debusi): Eine zu einer Spendenbüchse umgearbeitete Kunststoffflasche als Ready-made-Objekt. Das Studiofoto vor rein weißem Hintergrund zeigt die modifizierte Flasche mit einem gelben Schraubdeckel, der oben mit einem Münzschlitz versehen ist. Der untere Teil der Flasche ist schwarz bemalt und mit einem bunten Punktmuster in Gelb und Rot sowie dem Schriftzug „KONSUM-SPENDE“ gestaltet. Am Flaschenhals ist ein Etikett mit Nährwertangaben zu sehen, das mit dem Namenszug „NEDE“ überarbeitet wurde.
Fotokunst von Nede (Peter Debusi): Ein surreal verfremdetes Selbstporträt im Profil vor einem dichten Hintergrund aus lilafarbenen Blättern und Rosenknospen. Das Bild zeigt den Künstler mit einem dunklen Stahlhelm, auf dem die Aufschrift „NEDE 1971“ zu sehen ist. Das Gesicht und der Hals sind vollständig von einer hellen, gemusterten Sturmhaube bedeckt, die Augenpartie wirkt gläsern. Die Farbpalette ist durch Invertierung oder Filter in zarten Pastelltönen, Violett und Türkis gehalten. Eine tiefgründige visuelle Auseinandersetzung mit Schutz, Bedrohung und der pazifistischen Botschaft für den Frieden.
Upcycling-Skulptur des Künstlers NEDE (Peter Debusi) in Form eines Maschinengewehrs aus einem Plastikkanister und lackierten Coca-Cola-Flaschen. Das Objekt ist frontal vor einem rein weißen Hintergrund fotografiert. Es besteht aus einem großen, roten Kunststoff-Kanister, der mit weißem Bauschaum ausgefüllt ist. In den Bauschaum sind radiär angeordnet mehrere gelb lackierte 0,5-Liter-Coca-Cola-Flaschen eingearbeitet, deren rote Deckel nach vorne zeigen. Im Zentrum ragt eine große, rot lackierte 1-Liter-Cola-Flasche heraus, an deren Flaschenhals ein leuchtend gelbes Kinder-Plastikgewehr als Lauf montiert ist.
Künstler-Porträt und Konsumselfie von NEDE (Peter Debusi) im Zylinder mit dem T-Shirt-Schriftzug „in NEDE we trust“. Das kontrastreiche Porträt zeigt den Oberkörper einer männlichen Person von vorn vor einem rein weißen Hintergrund. Die Person trägt ein schwarzes T-Shirt, auf dessen rechter Brustseite in kleinen, weißen Buchstaben der Text „in NEDE we trust“ untereinander geschrieben steht. Das Gesicht und der Hals sind durch starke Schattenbildung fast vollständig geschwärzt und verdunkelt, während die Augen schemenhaft hervortreten. Auf dem Kopf sitzt ein klassischer, eleganter schwarzer Zylinderhut, der leicht schräg getragen wird.
Pop-Art-Objektkunst „glatt weich geschmeidig“ des Künstlers NEDE (Peter Debusi) mit einer verfremdeten Nivea-Flasche zum Thema Werbeversprechen und Konsum. Die Skulptur ist frontal zentriert vor einem rein weißen Hintergrund fotografiert. Es zeigt eine glänzende, dunkelblaue Kunststoffflasche einer Hautpflegemarke mit weißem Hals und blauem Deckel. Auf der Vorderseite der Flasche ist eine weiße Applikation in Form eines menschlichen Zahnes aufgebracht, aus dessen Wurzeln die weiße Creme optisch nach unten fließt. Exakt im runden Kronenbereich des stilisierten Zahnes ist das ikonische, dunkelblaue Logo mit dem weißen Schriftzug „NIVEA“ integriert.
Konsumselfie „Konsumgeist“ des Künstlers NEDE (Peter Debusi) mit einer Amazon-Verpackung als Gesichtsmaske zum Thema Online-Handel und Identitätsverlust. Die Fotografie zeigt den nackten Oberkörper des Künstlers von vorn in einer hellen, stark überbelichteten Negativ- oder Röntgen-Optik vor rein weißem Hintergrund. Die Arme sind vor dem Bauch verschränkt, und er trägt eine weiße Unterhose. Das Gesicht ist bis auf die Augen von einer dunklen Maske verdeckt, die aus einem Stück einer Amazon-Versandtasche gefertigt ist. Der ikonische, geschwungene Amazon-Pfeil ist prominent auf dem Mund platziert und wirkt wie ein erzwungenes, künstliches Lächeln.
Konzeptkunst-Objekt „Milchpreise“ des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Agrarwirtschaft, Konsumkritik und Preisverfall. Die Fotografie zeigt ein wandhängendes Relief-Kunstwerk in einem schlichten, silbernen Aluminiumrahmen frontal vor einem tiefschwarzen Hintergrund. Innerhalb des Rahmens sind neun leere, weiße Getränkekartons für Milch dicht an dicht nebeneinander aufgereiht. Die Oberseiten der Kartons zeigen weiße Drehverschlüsse und deutlich lesbare, aufgedruckte Haltbarkeitsdaten. Von oben herab ist intensiv leuchtende, rote Farbe über die gesamte Front der Kartons gegossen worden, die in langen, dicken Schlieren und Tropfen unregelmäßig nach unten auf den weißen Hintergrund des Rahmens abläuft.
Konsumselfie und Porträtkunst „Wutbürger“ des Künstlers NEDE (Peter Debusi) mit einer Deutschland-Badekappe und Nylonmaske zum Thema gesellschaftliche Wut und Identität. Das Close-up-Porträt zeigt den nackten Oberkörper und Kopf des Künstlers von vorn vor einem rein weißen Hintergrund. Der Körper ist stark hell überbelichtet. Das Gesicht ist vollständig von einer transparenten, dunklen Nylonstrumpfhose überzogen, die die Gesichtszüge leicht deformiert und einengt. Auf dem Kopf sitzt eine eng anliegende Badekappe in den deutschen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold. Die hellblauen Augen des Künstlers blicken mit einem ernsten, wütenden und fixierten Ausdruck direkt durch den dünnen Stoff in die Kamera.
Objektkunst des Künstlers NEDE (Peter Debusi) mit einer zweimeterhohen Nachbildung des Darmstädter Hochzeitsturms aus Eierverpackungen zum Thema Konsum und Upcycling. Das kontrastreiche Schwarz-Weiß-Foto zeigt die monumentale Skulptur vor tiefschwarzem Hintergrund. Der Turm ist komplett aus weiß getünchten Eierkartons aufgestapelt, wobei geöffnete Konservendosen an der Spitze die markante Fünffingerform des Bauwerks formen. Im unteren Bereich ist ein kleiner Türeingang eingelassen, und eine einzelne Verpackung mit einem sichtbaren Logo (Raffaello) setzt einen Akzent an der Fassade. Das Werk thematisiert visuell die Transformation von industriellem Verpackungsmüll in Architektur und Kunst.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Konsum, Identität und Entsorgung mit dem Titel „100% wasserfest“. Das körnige Schwarz-Weiß-Foto zeigt ein Close-up-Porträt des nackten, muskulösen Oberkörpers eines Mannes von vorn vor tiefschwarzem Hintergrund. Der gesamte Kopf ist von einer transparenten Plastikverpackungstüte umschlossen, deren abstehende Ecken wie Hörner wirken. Auf Kinnhöhe ist ein kreisförmiges Logo mit der Aufschrift „100% Recycled“ zu sehen, während die Augen intensiv durch einen breiten, aufgedruckten Barcode und Textblock im Gesichtsbereich hindurchblicken. Das Werk thematisiert visuell die vollständige Vereinnahmung des Individuums durch Verpackungsmüll und die Transformation vom Selbst zum Produkt.
Fotokunst des Künstlers NEDE (Peter Debusi) mit dem Titel „ICH WAR EIN KÜNSTLER!“. Das farbintensive Foto zeigt eine Performance-Installation in einem dichten Nadelwald. In der Mitte steht der Künstler mit Hut und Tarn-Shorts, der eine kleine Deutschlandfahne hält und ein Pappschild mit der Aufschrift „ICH WAR EIN KÜNSTLER!“ vor der Brust trägt. An den umliegenden Baumstämmen sind drei schwarze NEDE-T-Shirts mit gelbem, weißem und rotem Logo-Schriftzug aufgehängt. Im Hintergrund sieht man Bäume mit roten Markierungen, die zur Fällung freigegeben sind. Das Werk thematisiert visuell die Vergänglichkeit von Natur und Kunst, den Protest gegen Zerstörung und Markenidentität.
Mischtechnik-Kunstwerk der Künstler NEDE (Peter Debusi) und Arthur Kunz aus dem Jahr 2022 mit dem Titel „NEDE und KUNZ“. Das Bild zeigt ein verfremdetes, schwarz-weißes Konsumselfie von NEDE, das den nackten Oberkörper des Künstlers in der Seitenansicht zeigt, während das Gesicht durch eine senkrecht stehende Sneaker-Sohle verdeckt ist. Das zentrale Foto ist von einem handgemalten Rahmen in den Deutschlandfarben Schwarz, Rot und Gelb (Wasserfarben) umschlossen. Am unteren Rand befindet sich die handschriftliche Signatur „NEDE & KUNZ 22“. Das Werk thematisiert visuell die Transformation vom Selbst zum Produkt, Markenidentität und die Fusion von Fotografie und analoger Malerei.
Fotokunst des Künstlers NEDE (Peter Debusi) in Zusammenarbeit mit Jodie im Herrngarten in Darmstadt anlässlich der Fällung der historischen Blutbuche. Das Schwarz-Weiß-Foto zeigt eine weinende Frau (Jodie) in einem hellen Kleid, die auf der Erde kniet und ein brennendes Grablicht in den Händen hält. Im Hintergrund steht ein großes, weißes Holzkreuz mit der Aufschrift „BLUTBUCHE 1823 - 2023“. Rechts auf dem Boden lehnt ein aufgestelltes Foto mit dem Titel „JODIE X NEDE – mein freund der baum ist tot“. Das Werk thematisiert visuell die Trauer um den Verlust der Natur, Umweltprotest und die Vergänglichkeit im urbanen Raum.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Konsum, Markenidentität und Entfremdung, bei dem der gesamte Kopf in einer braunen Papiertüte der Marke Carhartt steckt. Das Schwarz-Weiß-Foto zeigt den nackten Oberkörper des Künstlers von vorn vor einer dichten Waldkulisse im Hintergrund. Der umgedrehte Schriftzug „carhartt“ zieht sich gut lesbar über den oberen Teil der Papiermaske. Am Körper trägt der Künstler eine dunkle Unterhose mit der deutlich sichtbaren Aufschrift „SKINY“ auf dem elastischen Bund. Das Werk thematisiert visuell die Anonymisierung des Individuums und den allgegenwärtigen Markenzwang.
Urban-Art-Objekt aus der Serie „nedespotting“ des Künstlers NEDE (Peter Debusi) als Reflexion der Wegwerfgesellschaft über illegal entsorgten Sperrmüll. Die Fotografie zeigt in der Draufsicht eine alte, weiße Keramiktoilette, die mitten auf einem gepflasterten Gehweg im Freien abgestellt wurde. Auf dem oberen Rand des Toilettenbeckens ist der Künstlername „NEDE“ in leuchtend pinker Sprühfarbe aufgebracht. Die Toilette ist beschädigt, der Spülkasten ist geöffnet und daneben liegt eine Plastikabdeckung mit Herbstlaub. Im Becken selbst befinden sich Reste von Müll und einem gelben Tuch. Im Hintergrund verläuft eine alte, bemooste Steinmauer mit einem gusseisernen Zaun und Efeu.
Konsumselfie „Potenz der Marke“ des Künstlers NEDE (Peter Debusi) mit einer Nike-Schuhsohle als Einhorn im Gesicht zum Thema Markenidentität und Statusfetisch. Das Porträt zeigt den Kopf und die Schultern des Künstlers von vorn vor einem rein weißen Hintergrund. Er trägt ein dunkelviolettes, hochgeschlossenes Oberteil. Das gesamte Gesicht und der Kopf sind von einer eng anliegenden, leuchtend blauen Nylonmaske verhüllt. Vertikal über der linken Gesichtshälfte ist die profilierte Sohle eines Nike-Laufschuhs montiert, die wie das Horn eines Einhorns nach vorn ragt. Ein leuchtend türkisfarbener Akzent des Schuhs ist an der Seite sichtbar, und das Befestigungsband zieht sich quer über das blaue Gesicht. Ein einzelnes Auge blickt intensiv hinter der Sohle hervor.
Performatives Konsumselfie von NEDE (Peter Debusi) zur Finissage der Gemeinschaftsausstellung in der Kunstzentrale Darmstadt von Frau Blank und weiteren KünstlerInnen. Das Foto zeigt den Künstler im Freien direkt im Eingangsbereich einer Galerie mit gläserner Fassade. Er ist als Frau verkleidet und trägt ein enges, kurzes Minikleid mit leuchtenden Regenbogen-Längsstreifen sowie Sportschuhe. Über den Kopf hat er eine knallpinke Papiertüte mit dem NEDE-Logo gezogen. Mit beiden Armen hält er ein großes, weißes Pappschild mit dem schwarzen Schriftzug „FINISSAGE“ über seinen Kopf. Auf dem gepflasterten Gehweg im Vordergrund sind Symbole und Pfeile mit bunter Kreide aufgemalt.
Performatives Konsumselfie aus der Serie „Ich war ein Künstler“ von NEDE (Peter Debusi) mit einer Deutschlandfahne und dem NEDE-Logo. Die Fotografie zeigt den nackten Oberkörper des Künstlers im hellen Tageslicht vor einer urbanen Gebäudefassade mit großen Glasscheiben. Er trägt eine weiße Sturmhaube, dunkle Shorts und graue New-Balance-Sportschuhe. Um den Hals hängt ein weißes Pappschild mit dem handschriftlichen Text „ICH WAR EIN KÜNSTLER“ in schwarzen Großbuchstaben. In der rechten Hand hält er eine kleine Deutschlandfahne in Schwarz-Rot-Gold. Rechts neben ihm steht ein abgenutzter roter Stuhl, auf dessen Rückenlehne das NEDE-Logo in Rot aufgesprüht ist. Auf der Glasscheibe im Hintergrund ist eine Person mit weißer Kappe gespiegelt.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) mit einer bearbeiteten Fertigpizza-Verpackung als Gesichtsmaske zum Thema Massenkonsum und Markenidentität. Das grafische Schwarz-Weiß-Porträt zeigt den nackten Oberkörper und Kopf einer männlichen Person in frontaler Nahaufnahme vor einem neutralen Hintergrund. Das Gesicht ist vollständig von der Pappbanderole einer „Ristorante Pizza Salame“ verdeckt. Auf der Stirn prangt prominent der geschwungene Schriftzug „Ristorante“, während das traditionelle Herstellerlogo auf der linken Seite ironisch in ein rundes Logo mit der Aufschrift „Dr. NEDE“ umgewandelt wurde. Durch zwei sauber ausgeschnittene Augenlöcher blicken die Augen des Künstlers intensiv direkt in die Kamera.
Performative Upcycling-Kunst „NEDE Plastiksonne“ des Künstlers NEDE (Peter Debusi) an der Location Osthang Darmstadt zum Thema Konsumkritik und Statusmarken. Das Foto zeigt eine Person in dunkler Kleidung und Mütze vor einer weißen Wand, die eine große, skulpturale Sonnenkonstruktion an einem roten Skistock als Halterung frontal vor ihr Gesicht hält. Im Zentrum des Objekts befindet sich eine silberne Mercedes-Benz-Radkappe, deren zentraler Stern leuchtend gelb umrandet ist. Radiär wie Sonnenstrahlen um die Radkappe herum angeordnet sind zahlreiche gelb lackierte 0,5-Liter-Coca-Cola-Plastikflaschen mit roten Etiketten und Deckeln. Weitere rote Flaschendeckel sind kreisförmig auf der Radkappe fixiert.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Konsum und Identität mit dem Titel „Taste of ASIA“. Das farbintensive, stark verfremdete Porträt zeigt den Oberkörper eines Mannes vor tiefschwarzem Hintergrund, dessen Gesicht vollständig von einer aufgefalteten, roten Asia-Nudel-Verpackung („Taste of Asia / Thailand / Nudeln“) als Maske bedeckt ist. Auf Kinnhöhe prangt ein breiter Barcode auf rotem Grund, während die Augen intensiv und weit geöffnet durch zwei grobe Sehschlitze blicken. Die Haut des Künstlers schimmert in surrealen, blau-grünen Farbtönen. Das Werk thematisiert visuell die vollständige Vereinnahmung des Individuums durch Fertigprodukte und die Transformation vom Selbst zum Produkt.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) in Zusammenarbeit mit Nick Marschalek zum Thema Lieferdienst-Konsum und Identität. Das farbintensive Ganzkörperfoto vor rein weißem Hintergrund zeigt eine tätowierte Person, die auf einer Holzpalette steht. Der Kopf ist vollständig von einer gelben Papiertüte des Lieferdienstes „Gorillas“ als Maske verdeckt, und um die Hüfte ist ein Rock aus denselben schwarz-gelben Gorillas-Papiertüten gewickelt. Die Beine und der Oberkörper sind mit zahlreichen blauen Tätowierungen (u. a. eine Burg mit „Thug Life“ und die Zahl 27) versehen. Die Person streckt eine Hand mit einer Geste direkt in die Kamera. Das Werk thematisiert visuell die totale Kommerzialisierung des Körpers im Zeitalter von On-Demand-Lieferddiensten.
Zeichnung des Künstlers NEDE (Peter Debusi) aus dem Jahr 2009 mit dem Titel „Schutzengel“. Das monochrome, texturreiche Bild zeigt eine abstrakte Schutzengel-Silhouette vor dunklem Hintergrund. Das gesamte Kunstwerk ist in feiner Handarbeit mit Bleistift aus jeweils winzigen, unzähligen Kreisen und Punkten gezeichnet, die eine dichte, organische Struktur bilden. Ein einzelner, größerer, weißer Kreis setzt im oberen linken Bereich einen starken visuellen Akzent. Das Werk thematisiert visuell meditative Wiederholung, Spiritualität und die Entstehung von Form aus dem Detail.
Fotokunst des Künstlers NEDE (Peter Debusi) mit dem Titel „WAHLWERBUNG“ zum Thema Kunstmarkt, Politik und Konsum. Das farbintensive Foto zeigt eine Person vor einem dunklen Hintergrund mit roten Lichtpunkten. Sie trägt einen transparenten Schutzanzug über einem pink-gemusterten Overall, eine weiße Sturmhaube (Balaclava) und schwarze Handschuhe, während sie eine gelbe Banane wie ein Telefon an das Gesicht hält. Am oberen Rand steht in großen weißen Buchstaben das Wort „WAHLWERBUNG“. Links im Bild ist ein gelber Sticker mit der Aufschrift „KUNST ist die beste Investition in die Zukunft.“ platziert. Das Werk thematisiert visuell die Vermarktung von Kunst und ironisiert politische Werbebotschaften.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Konsum, Billigmarken und Identität. Das farbintensive, kontrastreiche Porträt zeigt den nackten, muskulösen Oberkörper des Künstlers von vorn vor tiefschwarzem Hintergrund. Das Gesicht ist von einer roten Nudel-Plastikverpackung der Marke „ja! / PENNE RIGATE“ als Maske umschlossen. Durch eine grobe, kreisrunde Aussparung in der Plastikfolie blicken die Augen intensiv in die Kamera, während Nase und Mund teilweise verdeckt sind. Das Werk thematisiert visuell die vollständige Vereinnahmung des Individuums durch alltägliche Discounter-Produkte und die Transformation vom Selbst zum Produkt.
Fotokunst des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Konsumwahn, Zerstörung und Markenidentität mit dem Titel „Black Friday Warmup“. Das kontrastreiche Schwarz-Weiß-Foto zeigt eine Performance im Wald, die an eine Rambo-Szene erinnert. Der Künstler steht mit nacktem Oberkörper, einer dunklen Gesichtsmaske und einem improvisierten Rock inmitten von gefällten Baumstämmen und grobem Geäst einer Rodung. In jeder Hand trägt er mit angewinkelten Armen eine weiße Papiertüte mit dem großen, schwarzen NEDE-Logo. Das Werk thematisiert visuell die Brutalität des modernen Konsums und den Kampf des Individuums in einer zerstörten Umwelt.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) mit dem Titel „Portrait Konsumvoyeur“ zum Thema Markenidentität, Reizüberflutung und Konsumkultur. Das extrem detailreiche Farbfoto zeigt ein Close-up-Porträt eines Mannes vor tiefschwarzem Hintergrund. Das gesamte Gesicht ist von einer eiförmigen Maske bedeckt, die als dichte Collage aus zahllosen bekannten Markenlogos zusammengesetzt ist, darunter Coca-Cola, Snickers, Dr. Oetker, Tchibo, funny-frisch, Karstadt, Nestlé und Dr. BEST. Durch zwei ausgeschnittene Sehschlitze blicken die Augen des Künstlers hell und intensiv direkt in die Kamera. Das Werk thematisiert visuell den voyeuristischen Blick auf den Konsumismus und die vollständige Auslöschung des Individuums durch die Allgegenwart von Marken.
Mischtechnik-Kunstwerk des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Fast-Food-Konsum, Markenidentität und Upcycling. Das detailreiche Frontalfoto zeigt eine gerahmte, braune Burger-King-Papiertüte hinter Glas. Auf der Tüte prangt oben der große, schwarze NEDE-Schriftzug über dem orange-roten Burger-King-Logo, an dessen unterem Rand schwarze Farbe wie geschmolzene Masse heruntertropft. Die Papiertüte ist von einem dichten Meer aus unzähligen handgemalten Farbpunkten in Neongrün, Orange, Gelb und Schwarz umgeben. Diese Punktmalerei setzt sich plastisch auf der Oberfläche des Glases und auf dem umlaufenden weißen Rahmen fort. Das Werk thematisiert visuell die Transformation von industriellem Verpackungsmüll in ein reliefartiges Kunstobjekt.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Identität, Konsumkultur und Fleischkonsum. Das kontrastreiche Schwarz-Weiß-Foto zeigt ein Porträt des Künstlers mit nacktem Oberkörper von vorn vor rein weißem Hintergrund. Das Gesicht ist von einer Maske aus einer dunklen „Original Frankfurter Würstchen“-Verpackung umschlossen, deren gezackter oberer Rand wie eine Krone wirkt. Auf der Stirn prangt gut sichtbar das weiße Wappen des Frankfurter Adlers, während die Augen intensiv durch zwei Sehschlitze blicken. Das Werk thematisiert visuell die Transformation vom Selbst zum Produkt und die Verbindung von regionaler Markenidentität und Konsum.
Fotokunst des Künstlers NEDE (Peter Debusi) mit dem Titel „Zigarre im Arsch“ zum Thema Abhängigkeit, Konsumkultur und Körperlichkeit. Das kontrastreiche Schwarz-Weiß-Foto zeigt eine Nahaufnahme der Gesäßpartie eines nackten Körpers vor tiefschwarzem Hintergrund. Aus der Gesäßfalte ragt der obere Teil einer Zigarrenhülle (Zigarrentubus) empor, auf dessen weißer Banderole vertikal der Begriff „DEPENDENCE“ gedruckt ist. Der Körper ist so positioniert, dass die Rundungen des Gesäßes und der Oberschenkel wie eine skulpturale Landschaft wirken. Das Werk thematisiert visuell die Intimität des Konsums, die Abhängigkeit von Genussmitteln und die ironische Verschmelzung des menschlichen Körpers mit der Ware.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Leistungsgesellschaft, Konsumtempo und Markenidentität. Das kontrastreiche Farbfoto zeigt das Profil des Künstlers in gebeugter, aerodynamischer Fahrposition auf einem schwarzen Rennrad vor tiefschwarzem Hintergrund. Er trägt eine enge, schwarze Radlerhose, während der Oberkörper nackt ist. Auf dem Kopf sitzt ein schnittiger, rot-weißer Fahrradhelm, auf dessen Seite das geometrische NEDE-Logo gut sichtbar als weißer Aufkleber platziert ist. Die Hände greifen fest den Rennradlenker. Das Werk thematisiert visuell die Beschleunigung des Alltags, den Drang nach ständiger Optimierung und die Kommerzialisierung des Sports.
Künstler NEDE (Peter Debusi) in der Ausstellung „KUNSTZENTRALE“ von Frau Blank u.v.a.m. in Darmstadt mit Naamann, Johannes Gonnè und Jodie. Die Gruppe posiert in einer raumfüllenden Kunstinstallation aus blauen Lamellenvorhängen und Luftballons.
Fotokunst „show who you are!“ aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi): Ein kontrastreiches Schwarz-Weiß-Porträt zeigt den nackten Körper des Künstlers vor weißem Hintergrund. Der Kopf ist komplett mit einer Tally Weijl-Einkaufstüte maskiert. Das Konzept hinterfragt Marken, Status und Konsumidentität durch den auf dem Kopf stehenden Werbespruch „SHOW WHO YOU ARE!“.
Mischtechnik von Künstler Nede (Peter Debusi): Ein auf dem Sperrmüll gefundenes, gerahmtes Originalbild eines Schutzengels mit zwei Kindern wurde konzeptionell mit unzähligen, bunten Farbpunkten überarbeitet. Am unteren Bildrand dominiert das markante, weiße Graffiti-Tag „NEDE“, das den Engel als Alter Ego des Künstlers neu interpretiert.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi) mit dem Titel „Garten Eden“: Ein intensives Porträt vor schwarzem Hintergrund zeigt eine Frau, die mit einer weißen Sturmhaube und einem Strohhut maskiert ist. Sie trägt eine geöffnete Sportjacke über einem neongrünen Netzoberteil und hält eine knallpinke Gießkanne mit dem Graffiti-Tag „NEDE“ vor sich.
Fotokunst von Künstler Nede (Peter Debusi): Das Werk zeigt den Künstler selbst, der nackt und in Embryonalstellung in einer voll ausgestatteten Vivosun-Growbox (Hanf-Zuchtanlage) sitzt. Das Konzept spielt mit den Themen künstliche Aufzucht, Isolation und Optimierung, während echte Efeutüten-Pflanzen aus den oberen Lüftungsöffnungen der Box wachsen.
Fotokunst „ONLY SALE“ aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi): Eine Ganzkörperaufnahme im dichten Wald zeigt eine männliche Person mit schwarzer Sturmhaube und nacktem Oberkörper. Der Rumpf ist mit einer pinken Einkaufstüte der Marke „ONLY“ umhüllt, auf der im Schrittbereich ein rotes „SALE“-Schild prangt. Eine schwarze Sporthose ist bis zu den Knöcheln heruntergelassen.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi): Das Foto zeigt den Künstler, der beim Spiel mit Geschlechterrollen als Frau gekleidet in einem Schaufenster posiert. Die Figur trägt ein neongelbes Netzoberteil, einen Tedi-Einkaufsbeutel als Rock mit der Aufschrift „HAPPY SHOPPING!“, lilaschwarz gestreifte Strumpfhosen und eine weiße Papiertüte mit dem Tag „NEDE“ über dem Kopf.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi): Ein kontrastreiches Porträt vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt den Kopf des Künstlers komplett maskiert mit einer Plastikverpackung von „Bürger Maultaschen“. Aus einer Öffnung im Mundbereich der Verpackung streckt der Künstler provokant die Zunge heraus. Der nackte Schulter- und Halsbereich hebt sich stark vom dunklen Hintergrund ab.
Postkarten-Collage zum Thema „Nede Spotting“ von Künstler Nede (Peter Debusi) vor tiefschwarzem Hintergrund: Das Werk im Erpresserbrief-Stil kombiniert ausgeschnittene Buchstaben zum Künstlernamen „NEDE“ über dem gedruckten Slogan „Die Stadt als Leinwand“. Am rechten unteren Rand setzt ein schräg aufgeklebter, blauer „EDEN“-Schriftzug einen farblichen Akzent.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi): Ein auf einer schwarzen Platte montiertes Werk zeigt den Oberkörper des Künstlers als Röntgen- oder Negativ-Effekt mit einer Krawatte und einer Calvin Klein-Plastiktüte über dem Kopf. Das gesamte Kunstwerk ist von zahlreichen echten Einschusslöchern durchsiebt, die den Körper und den Hintergrund beschädigt haben.
Fotokunst „Erntehelfer“ aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi): Ein intensives, kontrastreiches Porträt vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt das Gesicht und die nackten Schultern des Künstlers. Sein Kopf ist eng mit einer transparenten Plastikverpackung für Äpfel maskiert. Auf der Stirn prangt ein Etikett mit Barcode und der Aufschrift „G. Delicious“, während gedruckte Apfel-Motive und Slogans wie „Qualität & Frische“ über die Augen und das Gesicht verlaufen.
Fotokunst „ICH WAR EIN KÜNSTLER“ aus der gleichnamigen Serie von Künstler Nede (Peter Debusi): Eine Aufnahme vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt den nackten Künstler von hinten, der rücklings an einen transparenten Design-Stuhl gefesselt ist. Seine Hände sind hinter den Stuhlbeinen mit einer orangefarbenen Schnur fixiert. An der Stuhlrückenlehne ist ein weißes Schild mit der handgeschriebenen Aufschrift „ICH WAR EIN KÜNSTLER“ angebracht.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi): Eine Ganzkörperaufnahme zeigt den nackten Künstler von hinten, der mit dem Kopf in einer Raumecke steht und eine rote Kaufland-Einkaufstüte über dem Kopf trägt. Das Konzept „Abgestellt im eigenen Überfluss“ wird visuell durch eine Ansammlung von Haushalts- und Reinigungsprodukten wie Weichspüler, Putzmittel und Flaschen direkt neben ihm untermauert.
Objektkunst von Künstler Nede (Peter Debusi): Die Skulptur „Konsumkopf“ für den Comic Cosmos in Darmstadt besteht aus einer bunten Papiertüte, die mit Bauschaum ausgefüllt ist. Zwei kreisrunde, tiefe Löcher bilden die Augenpartie, während aus der Oberseite zahlreiche rostige Nägel wie Haare herausragen. Das Werk ist auf einer schmalen Stange montiert.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi): Ein Porträt vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt den Künstler im Profil in einer schwarzen Adidas-Trainingsjacke. Auf dem Kopf trägt er einen umfunktionierten, umgedrehten roten Plastikblumentopf, auf dem das weiße Graffiti-Tag „NEDE“ wie das Emblem eines Grenadier-Helms prangt.
Nede Spotting auf einem weißen EAD-Müllcontainer: Der mit Sperrmüll gefüllte Container steht auf asphaltiertem Boden vor einem tiefschwarzen Hintergrund. Auf einem weißen Karton im Container befindet sich das Tag „NEDE“.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi): Ein kontrastreiches Schwarz-Weiß-Porträt vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt den nackten, durchtrainierten Oberkörper des Künstlers von vorne. Sein Kopf ist komplett unter einer großen, weiß-blau gestreiften Aldi-Nord-Tragetasche verborgen, die auf dem Kopf steht.
Objektkunst von Künstler Nede (Peter Debusi): Ein als Konsum-Monstranz gestalteter Schaukasten zeigt als Assemblage ein blau eingefärbtes Konsumselfie des Künstlers mit nacktem Oberkörper. Das Gesicht ist mit dem Logo von KFC (Colonel Sanders) maskiert, auf den Brustwarzen kleben McDonalds-Logos und der Unterkörper ist mit einer Aldi-Süd-Tüte bedeckt, die den Slogan „Der Umwelt zuliebe“ trägt. Das Werk ist mit knallgrünem Bauschaum sowie Logos von Mercedes-Benz umrahmt.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi): Ein kontrastreiches Schwarz-Weiß-Porträt vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt den nackten Oberkörper des Künstlers. Mit beiden Händen zieht er sich eine weiße Stofftasche über den Kopf. Auf der Tasche steht der Schriftzug „DARMSTADT“ über einer Grafik des Weißen Turms, die beide auf dem Kopf stehen.
Aktionskunst aus der Serie „ICH WAR EIN KÜNSTLER“ von Künstler Nede (Peter Debusi): Auf einem gepflasterten Gehweg vor einer Hauswand ist eine Performance-Installation aufgebaut. Ein weißes Schild trägt die handgeschriebene Aufschrift „ICH WAR EIN KÜNSTLER“. Davor liegen ein Pappschälchen mit dem Graffiti-Tag „NEDE“ und einigen Euro-Münzen, eine zusammengerollte Deutschlandfahne sowie eine schwarze Schale mit einem QR-Code.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi): Ein kontrastreiches Porträt vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt den nackten Oberkörper des Künstlers von der Seite. Sein Kopf ist komplett in ein gelbes Kartoffelnetz gehüllt. Das große Etikett der Marke „Unsere Heimat“ mit dem Aufdruck „vorwiegend-festkochend“ verdeckt das gesamte Gesicht.
Fotokunst von Künstler Nede (Peter Debusi): Eine kontrastreiche Schwarz-Weiß-Aufnahme am historischen Märchenbrunnen an der Pauluskirche in Darmstadt zeigt ein unbekanntes Modell. Die Person lehnt an der reich verzierten Brunnensäule und trägt eine weiße Papiertüte mit dem großen Graffiti-Tag „NEDE“ über dem Oberkörper. Im Hintergrund erhebt sich die markante Architektur eines Wohnhauses unter bewölktem Himmel.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi): Das Werk zeigt den Künstler mit freiem Oberkörper als Jäger inszeniert inmitten eines dichten Waldes. Er trägt eine grüne Mömax-Tragetasche als Kleid mit pinken Marken-Trägern, kombiniert mit einem Jägerhut und einer grünen Nylonstrumpfhose über dem Gesicht. Das Konzept zieht eine direkte Parallele zwischen traditioneller Jagd und modernem Konsumrausch.
Fotokunst von Richard Byrdy: Eine kontrastreiche Schwarz-Weiß-Nahaufnahme zeigt die Hände des Künstlers Nede (Peter Debusi). Er hält eine bedruckte Quittung oder einen Kassenbon, auf den mit schwarzer Farbe das große Graffiti-Tag „NEDE“ gemalt wurde.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi): Ein intensives Porträt vor tiefschwarzem Hintergrund zeigt den nackten Hals- und Schulterbereich des Künstlers von der Seite. Sein Kopf ist komplett mit einer braun-blauen Bioland-Papiertüte für Kartoffeln maskiert, die auf dem Kopf steht, sodass der Schriftzug „Bioland KARTOFFELN“ verkehrt herum über seinem Gesicht prangt.
Fotokunst aus der Serie „Konsumselfie“ von Künstler Nede (Peter Debusi): Eine Außenaufnahme im Café zeigt den Künstler sitzend in einem dunklen Mantel und Cordhose. Über dem Kopf trägt er eine beige Stofftasche als „Mützenbeutel“, auf der das große Graffiti-Tag „NEDE“ prangt. Im Hintergrund sind Passanten und die Spiegelung eines roten Backsteingebäudes in der Fensterscheibe zu sehen.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Konsum und Identität, bei dem der Kopf aus einer weißen Papiertüte mit umgedrehtem, rotem „SALE%“-Aufdruck wie aus einer Halskrause hervorragt und mit der Werbung verschmilzt. Das Kunstfoto zeigt ein Porträt des nackten, muskulösen Oberkörpers von vorn vor tiefschwarzem Hintergrund. Das rot-violett gefärbte Gesicht ist unter einer transparenten Nylonmaske komprimiert, während die Augen intensiv über den Rand der Tüte blicken. Das Werk thematisiert visuell den Verlust des Individuums im Strudel von Werbebotschaften und die Transformation vom Selbst zum Produkt.
Fotokunst des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Fantasiewelten und Identität aus der Serie „PAN X NEDE“, bei der eine Person in einer mystischen Waldkulisse mit einem Hund namens Pan interagiert. Das Schwarz-Weiß-Foto zeigt eine Frau mit einem Hut und einer weißen Maske, die einen umgedrehten Europlant-Kartoffelsack als Kleid trägt und eine brennende Fackel in der Hand hält. Im Vordergrund sitzt ein großer, schwarzer Schäferhund (Pan) neben einem mächtigen Baumstamm, an dem ein vertikales Schild mit geometrischen Symbolen angebracht ist, die als Code den Künstlernamen „NEDE“ bilden. Das Werk thematisiert das Eintauchen in surreale Fantasiewelten und die Transformation der Realität durch den Künstler NEDE.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Luxusmarken, Markenidentität und Status. Das farbintensive Foto zeigt ein Porträt des Künstlers von vorn vor einer hellen, strukturierten Hauswand (Putz). Der gesamte Kopf steckt in einer leuchtend pinken, quadratisch gesteppten Yves Saint Laurent (YSL) Handtasche, deren Henkelöffnung nach unten über den Hals ragt. Auf der Vorderseite der Tasche prangt das große, ikonische YSL-Logo aus glänzendem Goldmetall. Der Künstler trägt ein dunkelblaues Sweatshirt und Jeans. Das Werk thematisiert visuell die Anonymisierung des Individuums durch Statussymbole und die Verwandlung des Selbst in ein Luxusprodukt.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Konsum, Markenidentität und Entsorgung, bei dem der gesamte Kopf in einer schwarzen Plastiktüte (Amazon-Kotbeutel) steckt. Das kontrastreiche Schwarz-Weiß-Foto zeigt ein Porträt des Künstlers von vorn vor rein weißem Hintergrund. Der umgedrehte, weiße „amazon“-Schriftzug und feine Warnhinweise ziehen sich quer über die zerknitterte Plastikmaske. Der Oberkörper ist mit einem schwarzen NEDE-Sweatshirt bekleidet, auf dem das weiße, eigene NEDE-Recycling-Logo als Brustlogo zu sehen ist. Das Werk thematisiert visuell die vollständige Anonymisierung des Individuums und die Transformation vom Selbst zum Produkt.
Objektkunst des Künstlers NEDE (Peter Debusi) mit dem Titel „In Brands We Trust“ im Laden „schön schee“ in Darmstadt zum Thema Konsum und Markenidentität. Das farbintensive Foto zeigt eine Rauminstallation in Form eines großen Konsumkreuzes, das komplett aus bekannten Markenlogos wie Nike, Coca-Cola, Rewe, Beck's und Mastercard als Collage zusammengesetzt ist. Das Kreuz ist an einer rauen Betonstütze unter der Decke neben einer Klimaanlage montiert. Im unscharfen Hintergrund an der Wand hängen mehrere gerahmte Konsumselfies des Künstlers. Das Werk thematisiert visuell den modernen Konsumismus als Ersatzreligion und die Allgegenwart globaler Werbebotschaften.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Konsum und Identität, bei dem das Gesicht unter dem blauen Netz wie eine Blutorange wirkt und mit der Verpackung verschmilzt, die nach dem Konsum entsorgt wird. Das Kunstfoto zeigt ein Close-up-Porträt eines nackten Mannes von vorn vor weißem Hintergrund mit einem „Blutorangen“-Etikett am Hals. Durch das eng anliegende Maschenwerk blicken die Augen intensiv in die Kamera. Das Werk thematisiert visuell die Transformation des Individuums zur austauschbaren Ware und die Vergänglichkeit im Konsumkreislauf.
Fotokunst des Künstlers NEDE (Peter Debusi) in Zusammenarbeit mit Nick Marschalek zur letzten Kundgebung am Osthang (OHA Darmstadt) vor der Räumung und Rodung. Das farbintensive Foto zeigt eine Kunstinstallation an einem Baum im Wald: Ein weißer Plastikstuhl mit farbigen Akzenten und den geometrischen NEDE-Symbolen ist an den Stamm gebunden. Darüber sind bunte Textilien und eine Kappe fest um den Baum gewickelt. Oben hängt ein gemustertes Kreuz im Geäst neben einem lila Gedenkschild mit der Aufschrift „In Gedenken an den Osthang in Liebe Nick und Nede“. Das Werk thematisiert visuell den Protest, die Vergänglichkeit von Freiräumen und den künstlerischen Widerstand.
Konzeptuelle Foto-Performance aus der Serie „Ich war ein Künstler“ von NEDE (Peter Debusi) mit einem Toi Toi Klo und zensierter BRD-Fahne. Das nächtliche Foto zeigt den nackten Künstler mit weiß-blauen Sportschuhen und einer schwarzen Sturmhaube vor einer blau-weißen Mobiltoilette der Marke „TOI TOI“. Er steht im Freien vor einer dunklen Waldkulisse neben einer Palette mit Betonsteinen. Mit den Händen hält er ein weißes Pappschild vor den Intimbereich, auf dem in schwarzen und roten Großbuchstaben der Text „ICH WAR EIN KÜNSTLER“ geschrieben steht. In der linken Hand hält er zusätzlich eine zensierte, verpixelte Deutschlandfahne in Schwarz-Rot-Gold nach unten.
Konzeptkunst-Fotografie „DINK Safe Space“ des Künstlers NEDE (Peter Debusi) in Zusammenarbeit mit dem Künstler Dennis Saduki. Das kontrastreiche Schwarz-Weiß-Foto zeigt den nackten, stark tätowierten Oberkörper einer männlichen Person von vorn vor einer geschlossenen Doppeltür. Der Kopf der Person ist leicht zur Seite gebeugt und steckt vollständig in einer großen, zerknitterten Papiertüte oder einem Karton. Auf der Vorderseite der Maskierung ist ein breiter, schwarzer Balken waagerecht aufgeklebt, der an eine Zensur erinnert. Die Person trägt eine dunkle Hose mit Gürtel. Zahlreiche großflächige Tattoos bedecken die Arme und den gesamten Torso.
Objektkunst „Goldene Zeiten“ des Künstlers Heinz W. Lotz mit dem integrierten Sticker „Darmstädter Konsumgott“ von NEDE (Peter Debusi). Das gerahmte Kunstwerk ist frontal vor einem tiefschwarzen Hintergrund fotografiert. In einem schlichten, weißen Holzrahmen befindet sich ein golden glänzendes, rechteckiges Objekt. Es simuliert eine Reihe von vier vertikal angeordneten Goldbarren mit der Prägung „PURE GOLD 999.9“. Exakt in der Mitte der Goldbarren-Anordnung ist ein quadratischer Aufkleber eingearbeitet. Dieser zeigt eine Christus-ähnliche Figur mit erhobenen Armen, das Wort „NEDE“ im oberen Bereich sowie den prominenten Schriftzug „Darmstädter KONSUMGOTT“ am unteren Rand.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) mit dem Titel „Kettlebell“, eine performative Fotokunst mit einer Swatch-Wanduhr vom Sperrmüll. Das Bild zeigt den nackten Körper einer männlichen Person in frontaler Ganzkörperansicht vor einem tiefschwarzen Hintergrund. Die Person trägt eine schwarze Sturmhaube, durch die die Augen intensiv in die Kamera blicken. Sie hält mit beiden Händen eine übergroße, schwarze Armbanduhr der Marke Swatch vertikal vor ihren Körper, die den Intimbereich verdeckt. Das weiße Ziffernblatt der Uhr befindet sich auf Höhe des Beckens. Auf den schwarzen Uhrenarmbändern über und unter dem Gehäuse prangt in großen, weißen Buchstaben das NEDE-Logo.
Künstler-Performance von NEDE (Peter Debusi) mit einer Papiertüte des attic.studio Darmstadt inmitten seiner ausgestellten NEDE-Modekollektion. Das Foto zeigt den Künstler von vorne in einer Boutique- oder Atelier-Umgebung. Über den Kopf hat er eine weiße Papiertüte mit dem runden Logo von „attic.studio“ gezogen, in die zwei Augenschlitze geschnitten sind. Er trägt ein weißes Polohemd mit dem NEDE-Schriftzug auf der Brust. Im Hintergrund hängen an einer schwarzen Kleiderstange aus Rohrleitungen verschiedene T-Shirts und Polos der Marke NEDE, darunter ein auffälliges rotes Shirt mit großem Logo. An der Wand darüber hängen ein gerahmtes Schild „REWORKED BY NEDE“ und ein künstlerisches Plakat.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Bio-Konsum und Identität mit einer Rispentomaten-Verpackung als Gesichtsmaske. Das Close-up-Porträt zeigt den nackten, muskulösen Oberkörper einer männlichen Person von vorn vor einem tiefschwarzen Hintergrund. Das Gesicht ist vollständig von einer grün-braunen Pappbanderole für Demeter-Rispentomaten verdeckt. Durch zwei schräg und grob ausgeschnittene Sehschlitze blicken die Augen des Künstlers intensiv in die Kamera, wobei auch Teile von Nase und Mund durch die Aussparungen sichtbar sind. Die Logos für „Demeter“ und „Bio“ sind oben auf der Verpackung deutlich zu erkennen.
Objektkunst des Künstlers NEDE (Peter Debusi) mit dem Titel „Die Milch macht's“ zum Thema Konsumkultur und Upcycling. Das detailreiche Farbfoto zeigt eine schräg fotografierte, mit Acrylfarbe bearbeitete 0,5-Liter-Milchtüte (Tetrapak) vor einer grauen Wand. Die Verpackung ist mit einem markanten Muster aus schwarzen und weißen Streifen sowie erhabenen Punkten gestaltet. Am oberen Rand läuft zähflüssige, leuchtend neongrüne Acrylfarbe in dicken Tropfen (Drips) an der Fassade herunter. Auf der linken Seite ist das geometrische NEDE-Logo gut sichtbar aufgebracht. Das Werk thematisiert visuell die Entfremdung alltäglicher Lebensmittelverpackungen im modernen Konsumzeitalter.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Markenidentität und Konsumkritik mit einer Tefal-Verpackung als Gesichtsmaske. Das Close-up-Porträt zeigt den nackten Oberkörper einer männlichen Person von vorn vor einem tiefschwarzen Hintergrund. Das gesamte Gesicht ist von einer weißen und roten Pappverpackung einer „Tefal Start'easy“-Pfanne verdeckt. Durch zwei präzise ausgeschnittene Löcher blicken die Augen des Künstlers direkt und intensiv in die Kamera. Das Markenlogo „Tefal“ ist prominent auf der Stirn platziert, während der untere Teil der Verpackung wie ein Kragen um den Hals liegt und die Schlüsselbeine betont.
Pop-Art-Postkarte der Künstlerin Birgit Weber für NEDE (Peter Debusi) mit einer Cap im „Gut & Günstig“-Design vor leuchtend pinkem Hintergrund. Die Grafik zeigt eine stilisierte, dunkelgraue Snapback-Baseballkappe mit schwarzem Schirm in der Frontalansicht. Auf der Vorderseite der Kappe prangt unübersehbar das rot-gelb-weiße Logo der bekannten Discount-Marke „GUT & GÜNSTIG“. Das Motiv ist mit einer feinen, hellen Outline umrandet und hebt sich kontrastreich von dem flächigen, knallpinken Hintergrund ab.
Erotisch-konzeptuelles Konsumselfie aus 2011 von NEDE (Peter Debusi) nach einem Foto des Künstlers Karl Charles Kaltenbacher mit Fotobearbeitung durch NEDE. Das Bild zeigt eine männliche Person in frontaler Ganzkörperansicht mitten in einem dichten, grünen Wald neben einem markanten Baumstamm. Die Person blickt mit ernstem Gesichtsausdruck direkt in die Kamera und öffnet in einer exhibitionistischen Pose einen hellbeigen Trenchcoat. Darunter trägt sie ein eng anliegendes, schwarzes Oberteil, auf dem vertikal das weiße NEDE-Logo prangt, sowie kurze schwarze Shorts und Sportschuhe. Ein schwarzes Band ist eng um den Hals geschlungen.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Statussymbole und Konsumfetisch mit einem New Balance Schuh als Einhorn im Gesicht. Das performative Porträt zeigt den Künstler von vorn, dessen Gesicht vollständig durch eine transparente Nylonmaske verhüllt ist, was an Rollenspiele und Verkleidung erinnert. Ein sportlicher New Balance Sneaker ist vertikal mitten auf dem Gesicht platziert, sodass er wie das Horn eines Einhorns nach vorne ragt. Das Design des Schuhs inszeniert die Modemarke als phallisches Symbol für Status und Potenz vor einem minimalistischen Hintergrund.
Konzeptkunst-Objekt „Deutscher Kunstmeister“ des Künstlers NEDE (Peter Debusi), eine satirische Aneignung einer weggeworfenen Bundesliga-Meisterschale aus Blech für Kinder. Die Arbeit zeigt ein kreisrundes, silbernes Blechobjekt im Stil der deutschen Fußball-Meisterschale, fotografiert vor weißem Hintergrund. Im inneren Kreis prangt der goldene Schriftzug „DEUTSCHER MEISTER“, ergänzt durch rote, römische Ziffern. Exakt im Zentrum der Schale ist das rote NEDE-Logo platziert. Auf den silbernen Segmenten außen sind große, blaue Buchstaben und Symbole aufgebracht, während der äußere Rand mit kleinen, nummerierten Magneten und farbigen Punkten versehen ist.
Künstler-Porträt von NEDE (Peter Debusi) mit einem Knieschoner im Gesicht, eine performative Fotokunst fotografiert von Richard Byrdy. Das Bild zeigt den Oberkörper einer männlichen Person in frontaler Ansicht vor einer minimalistischen, hellgrauen Wand. Der gesamte freie Oberkörper und Hals der Person schimmern in einem intensiven, matten Hellblau. Das Gesicht ist vollständig von einem senkrecht platzierten, schwarzen Knieschoner mit strukturierter Hartplastik-Oberfläche und Reifenprofil-Optik verdeckt. Die Lichtführung betont die Muskulatur an Schultern und Brust.
Konzeptkunst-Objekt „Lebensbilanz“ des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema Endlichkeit und Vergänglichkeit durch geschredderte Unterlagen eines Verstorbenen. Die Fotografie zeigt in der Draufsicht einen flach aufgeschlagenen, leeren Aktenordner aus Pappe mit Hebelmechanik vor einem weißen Hintergrund. Auf der rechten Seite des Ordners ist eine transparente Prospekthülle eingeheftet, die prall gefüllt ist mit feinen, weiß-blauen Papierschnipseln aus einem Aktenvernichter. Die linke Innenseite des hellen Ordners ist bis auf die beiden ovalen Metall-Aussparungen komplett leer und unbeschrieben.
Konsumselfie des Künstlers NEDE (Peter Debusi) mit dem Titel „Flowers before you Die“, eine performative Fotokunst zum Thema Vergänglichkeit und Konsumkritik. Das Porträt zeigt den Künstler von hinten mit freiem Oberkörper vor einem tiefschwarzen Hintergrund. Über den Kopf ist eine spitze, kapuzenartige Maske aus weggeworfenem, schwarzem Fleurop-Blumenpapier gezogen, auf dem das goldene Logo der Firma gedruckt ist. Durch zwei grob ausgeschnittene Augenschlitze blicken die Augen des Künstlers direkt und intensiv nach hinten in die Kamera. Die Haut an den Schultern und Armen schimmert rötlich-orange.
Upcycling-Kunstwerk „NEDE Plastikblume“ des Künstlers NEDE (Peter Debusi), eine skulpturale Plastikblume komplett gefertigt aus Abfall und Zivilisationsmüll. Die Arbeit ist frontal vor einer weißen Wand fotografiert und an einem aufrecht stehenden, dünnen Skistock befestigt. Im Zentrum der Blume befindet sich ein runder, orange-rot lackierter Mülleimerdeckel aus Eisen. Radiär nach außen verlaufend sind zahlreiche blau lackierte PET-Plastikflaschen wie Blütenblätter um den Deckel herum angeordnet. Das Kunstwerk wirft einen deutlichen Schatten auf die strukturierte Wand im Hintergrund.
Künstler-Porträt von NEDE (Peter Debusi) als Model in einem GERMENS Artfashion Designerhemd von Heinz W. Lotz, fotografiert von Richard Byrdy. Das Bild zeigt eine männliche Person vor tiefschwarzem Hintergrund in der Frontalansicht. Sie trägt ein kunstvoll gemustertes, weißes Kurzarmhemd mit blauen und gelben Pinselstrichen sowie abstrakten Linien. Über den Kopf und das Gesicht ist eine eng anliegende, transparente blaue Maske oder ein Schleier gezogen, der oben spitz zuläuft. Dazu trägt die Person eine auffällige Sonnenbrille mit gelbem Rahmen und dunklen Gläsern. Die Hände sind vor dem Bauch ineinandergelegt.
Konsumselfie „(A)soziale Plastik“ des Künstlers NEDE (Peter Debusi) zum Thema illegale Entsorgung von Sperrmüll mit dem NEDE-Logo, bekannt durch #nedespotting auf Instagram. Eine barfüßige Person in einer tänzerischen Pose ist von hinten auf einer Asphaltstraße vor einer grünen Waldkulisse zu sehen. Sie trägt ein blaues T-Shirt mit weißem NEDE-Schriftzug. Neben ihr liegt ein illegal entsorgtes, dunkles Sofa, auf dem eine längliche Holzkiste platziert ist, die ebenfalls das Logo des Künstlers zeigt. Der rechte Arm ist gestreckt nach oben gerichtet.

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