Der Darmstädter Künstler Heinz W. Lotz zeigt in seiner Ausstellung eine Accrochage seiner Arbeiten aus unterschiedlichsten Materialien, Malerei, Objekte, skulpturelle Installationen. Nomen est Omen soll es nun sein, nach drei Anläufen mit „Alles im Eimer“ wird mit dem neuen Titel „wieder alles gut“ der hoffnungsvolle Neustart der Galerie mit dieser Schau gemacht.

Über den Künstler sagt Dr. Wolfgang Glüber, Kunsthistoriker: Der erste Raum, möbliert mit Sperrmüllmöbeln, ist voll von Zeichnungen, die von einer fast manischen Produktivität zeugen. Sie belagern Tische, Stühle, Regale, lehnen gerahmt an Wänden, unterbrochen von dreidimensionalen, oft sehr farbigen Objekten. Der zweite Raum, die eigentliche Malwerkstatt ist so, wie man sich eben eine Werkstatt vorstellt. Farbdosen und Aschenbecher, eingeweichte Pinsel und unterschiedlichste Papiermaterialien liegen dort in bunter Unordnung. Der Boden ist wie ein Drip-Painting Jackson Pollocks mit Farbresten verziert.

Wir eröffnen Heinz W. Lotz‘ Ausstellung „wieder alles gut“ am 16. September 2021 um 18 Uhr. Die Finissage wird am 11. November 2021 mit Dr. Paul Hermann Gruner und der Vorstellung der UHUGRAPHIEN, einer Edition des Künstlers, ebenfalls um 18 Uhr stattfinden.

Eine Ausstellung gefördert vom Kultursommer Südhessen. Text und Bild von der Regionalgalerie Südhessen, Regierungspräsidium Darmstadt.