Das Jochen-Gerz-Projekt 2-3-Straßen zur Kulturhauptstadt lebt weiter, ein Zeichen also, dass manches Früchte trägt, was zunächst anmutet wie ein flüchtiger Kunstgag. Der Weltenbummler, der sich einst entschloss, das ach so unbekannte Ruhrgebiet innerhalb eines Kunstprojektes zu bereichern und zu bewohnen, ist sesshaft geworden. Es gibt Neubürger, die hier im Revier geblieben sind.  Die zunächst als befristete Neubewohner engagierten Menschen, die ihr Quartier „aufmischen“ sollten, haben sich behutsam der Einwohnerschaft genähert, Freundschaften geschlossen, Ideen entwickelt und einen Hauch neue Heimat eingeatmet. Es geht also weiter, abseits der Kunstaktion, die sich in konkrete Aktionen verwandelt hat. Ich sprach mit Peter Debusi, der aus Berlin kam und nun am Borsigplatz seinen Standort behält. Hier geht es zum gesamten Artikel von Rolf Dennemann.